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Wiesbaden: Lösung für Schulbootshaus in Sicht

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Von: Andreas Hartmann

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Trockenrudern als Protestaktion auf dem Dern’schen Gelände.
Trockenrudern als Protestaktion auf dem Dern’schen Gelände. © privat

Der Runde Tisch zum maroden Schulbootshaus in Schierstein gibt offenbar Anlass zum Optimismus: Eine provisorische Halle könnte das alte Bootshaus ersetzen.

Die Protestaktionen junger Riuderinen und Ruderer auf dem Dern’schen Gelände haben offenbar Bewegung in die Diskussion um das marode Schulbootshaus im Schiersteiner Hafen gebracht. Die Sportstätte ist seit Wochen gesperrt. Momentan stehen dort nicht einmal Toiletten zur Verfügung, Am Montagnachmittag traf sich auf Einladung des Wiesbadener Schulamts ein Runder Tisch, an dem Vertreter:innen von Stadt und Politik, der städtischen Planungsgesellschaft SEG, des Sportamts und von Vereinen am Schiersteiner Hafen saßen.

Nach dem Treffen gibt es offenbar Anlass zum Optimismus, wie Lars Bremermann von der Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich 1888 berichtet. „Es gibt die Idee, eine Leichtbauhalle als Provisorium neben das Gelände des Schwimm-Clubs Wiesbaden im Westhafen zu stellen“, sagt Bremermann. „Der Verein hat signalisiert, dass man die sanitären Anlagen mitbenutzen könnte.“ Im Moment prüfe das Schulamt, ob das eine Übergangslösung wäre.

Ein Neubau soll folgen, die Nachfrage nach Wassersport jedenfalls ist groß. Der Schul- und Leistungssport Rudern in Wiesbaden sei jedenfalls von dem Bootshaus im Schiersteiner Hafen abhängig, gibt die Rudergesellschaft zu bedenken. Bei ihr sind laut Bremermann etwa 400 bis 500 Kinder und Jugendliche aktiv, die auch bei Wind und Wetter aufs Wasser gehen würden, „außer bei Blitz und Eisgang“, sagt Bremermann.

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