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Wiesbaden: Der Elsässer Platz soll zum Park werden

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Von: Andrea Rost

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Die Planungen zur Umgestaltung des Elsässer Platzes haben begonnen . Die Stadt beauftragt dafür einen Landschaftsarchitekten

Aktuell wird der Elsässer Platz im Wiesbadener Westend als Parkplatz genutzt. Doch das soll sich in wenigen Monaten ändern. Der Platz an der Klarenthaler Straße wird komplett umgestaltet, die Stellplätze für Autos sollen Grünflächen weichen. Die Fahrzeuge können künftig in einem Parkhaus abgestellt werden, für das bereits Spatenstich war.

Nun haben auch die Planungsarbeiten für die Leistungen der Landschaftsarchitekten begonnen. Die Stadt hat damit das Berliner Unternehmen Franz Reschke beauftragt. Das Architektenteam hatten den eigens ausgeschriebenen Planungswettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen.

Ziel des Wettbewerbes war es, eine sowohl gestalterische als auch funktionale Entwurfsidee für den Elsässer Platz zu finden. Als Leitbild für die einzureichenden Pläne vorgegeben war ein Entwurf für einen Freiraum, der eine Mischung von urbanem Platz und grünem Park darstellen sollte.

Nach EU-weiter Veröffentlichung des Planungswettbewerbs wurden neun Beiträge abgegeben. Vor knapp einem Jahr kürte das zuständige Preisgericht drei Preisträger. Im darauf folgenden Verhandlungsverfahren setzte sich der erste Preisträger durch – die Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH aus Berlin. Nach Angaben der Stadt geht es nun darum, die Planungen für den urbanen Park weiter zu vertiefen, damit der Elsässer Platz im nächsten Schritt umgestaltet werden kann.

Voraussetzung dafür ist, dass die Quartiersgarage fertiggestellt wird und auf der Südseite des Platzes keine Autos mehr parken müssen. Ende 2023 sollen die Bauarbeiten dafür abgeschlossen sein.

„Die ersten Planungsbesprechungen mit den Landschaftsarchitekten wurden bereits geführt. Aber auch die Auswahl und Beauftragung weiterer Sachverständiger wie Boden- und Baumgutachter und Fachplaner für Regenwassermanagement befindet sich im Prozess“, sagt Sabine Rippelbeck vom Wiesbadener Grünflächenamt. Auf diese Weise würden sämtliche Grundlagen für das Projekt zusammengetragen. Das ist erforderlich für die Grundsatzgenehmigung zur Umgestaltung des Elsässer Platzes, die im Jahr 2023 erstellt werden soll.

Das Grünflächenamt wird das Projekt fachlich begleiten, ebenso ein Team von Vertreterinnen und Vertretern aus Umweltamt, Stadtplanungsamt sowie Tiefbau- und Vermessungsamt. Der Wettbewerb zur Umgestaltung des Elsässer Platzes wurde durch das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ finanziell gefördert. aro

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