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Der Angeklagte im Fall Susanna vor Gericht.

Wiesbaden

Angeklagter im Fall Susanna soll Kontakt mit Freundin gehabt haben

Der wegen Mordes an der Schülerin Susanna angeklagte Ali B. soll kurz vor deren Tod Kontakt mit seiner Freundin gehabt haben.

Der wegen Mordes an der Mainzer Schülerin Susanna (14) angeklagte Ali B. soll in der Nacht von deren Tod noch Kontakt mit seiner Freundin gehabt haben. Das sagte die 17-Jährige am Mittwoch als Zeugin vor dem Landgericht Wiesbaden. Ali B. habe sie an dem fraglichen Abend zunächst nach Hause begleitet. In der Nacht habe sie mehrere Male versucht, ihren Freund zu erreichen. Er habe ihr nur gesagt, es sei etwas vorgefallen, sagte die Jugendliche.

Der irakische Flüchtling steht vor Gericht, weil er die 14-Jährige im Mai 2018 vergewaltigt und ermordet haben soll. Der 22-Jährige hat gestanden, das Mädchen in einem Feld in Wiesbaden erwürgt zu haben. Die Vergewaltigung bestreitet Ali B..

Die Zeugin schilderte den Angeklagten als teils aggressiven, teils aber auch liebevollen Freund. Sie habe oft seinetwegen geweint, sagte die 17-Jährige. Er habe sie beleidigt und als Schlampe bezeichnet. Nach Susannas Verschwinden sei Ali B. bedrückt gewesen und habe geweint. (dpa)

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