Bad Nauheim

Zwei mögliche Standorte

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Das neue Eisstadion könnte am südlichen Stadtrand stehen, zwei Grundstücke sollen nun auf ihre Eignung hin geprüft werden.

Auf der Suche nach einer neuen Eisarena für den Profi-Club EC Bad Nauheim haben sich laut Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos) zwei potenzielle Standorte herausdestilliert, eine Fläche neben dem Autohaus Ford Kögler und eine weitere nahe dem Usa-Wellenbad. Beide Optionen liegen relativ dicht beieinander, am südlichen Stadtrand. In einer Studie soll nunmehr die Eignung der Flächen untersucht werden, eine Entscheidungshilfe für die Stadtverordneten.

Ein Kriterium der Betrachtung wird die Verkehrsanbindung sein. Die Nähe zur B3 ist bei beiden Standortoptionen gegeben. Das neue Stadion soll wie das jetzige 4500 Besuchern Platz bieten. Es sollte zudem multifunktional etwa für Konzerte genutzt werden können. Das Projekt wird auf 20 Millionen Euro geschätzt. Die Hauptlast der Baukosten wird voraussichtlich auf den Schultern eines Investors liegen, den der EC suchen wird. Daneben werden sich in noch unbekannter Anteilsgröße der EC selbst mit Sponsoren, Stadt, Bund und Land beteiligen, hieß es zu Jahresbeginn, als das Vorhaben öffentlich wurde.

Das Colonel-Knight-Stadion am Kurpark ist erheblich sanierungsbedürftig, so dass der finanzielle Aufwand infrage gestellt wird. Zudem muss es umgebaut werden. Das 1946 von der US-Armee gebaute Stadion erhielt 1969 ein Dach. Die Sportstätte ist an drei Seiten jedoch offen. Zudem ist die Lage wegen der 500 Meter entfernten Parkplätze heute nicht günstig, so dass die Stadt von einem Neubau an gleicher Stelle absieht.

Neben den „Roten Teufeln“, die laut Kreß für Gastronomie und Handel in der Stadt ein spürbarer Wirtschaftsfaktor sind, nutzen auch andere Vereine mit ihren Eissportabteilungen die Arena. Es sind rund 400 Sportler. Hinzu kommt das Jedermann-Eislaufen. 

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