Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wetterau

Zukunft mit Schrecken

Die Ovag veröffentlicht Werke der Preisträger des Literaturwettbewerbs

Der Literaturwissenschaftler Heiner Boehncke schwärmte, als der Jugendliteraturpreis der Ovag verliehen wurde: „Man liest die 21 Gewinner-Beiträge in einem Rutsch, weil sie gut geschrieben sind“. Er gestand aber auch ein, dass er einen „literarischen Schrecken“ erlitten habe über die Themen, die sie behandeln. Es sind vor allen Klagen „über die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen und der persönlichen Verhältnisse im Besonderen“, so Boehncke.

Der „literarische Schrecken“, ist nun auch für das breite Publikum erfahrbar. Die Ovag hat die „Gesammelten Werke“ des Jugendliteraturpreises herausgegeben. Die wurden für den Druck in einem Workshop noch etwas aufpoliert. Auf einer dem Buch beiliegenden CD lesen die Autoren ihre Werke vor.

Es seien eher „ernste Themen“, die die Jugendlichen behandeln, sagt Ovag-Vorstand Rainer Schwarz und fährt fort: „Das mag nicht immer allen gefallen, aber es ist gut so.“ Es stehe einer „schleichenden Oberflächlichkeit“ entgegen.

„Papiertiger“ heißt die Geschichte der Gewinnerin des 1. Preises Ann-Kathrin Roth aus Lauterbach. Atmosphärisch dicht beschreibt sie den Abend einer Clique, einen Abend stellvertretend für ein Lebensgefühl.

„Erfrischende Formulierungen“ attestiert der Autor Prinz Asfa Wossen-Asserate den Preisträgern, als er jüngst die „Gesammelten Werke“ vorstellte. „Für mich gehört der Geruch der bedruckten Seiten, das Rascheln beim Umblättern und das Fühlen der Seiten mit den Fingerspitzen zum Lesen.“ (ieb.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare