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Die Kinder wollen weiterhin gut versorgt sein.
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Die Kinder wollen weiterhin gut versorgt sein.

Kinderbetreuung Bad Vilbel

Wirbel um Zukunft der Schülerbetreuung

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Eltern sind verärgert über eine geplante Stellenreduzierung an der Stadtschule. Der Sozialarbeiter, der sich bisher in Vollzeit um ihre Kinder kümmert, soll nur noch mit halber Stelle an der Schule tätig sein. Der Kreis will sich dazu nicht klar äußern.

Eltern sind verärgert über eine geplante Stellenreduzierung an der Stadtschule. Der Sozialarbeiter, der sich bisher in Vollzeit um ihre Kinder kümmert, soll nur noch mit halber Stelle an der Schule tätig sein. Der Kreis will sich dazu nicht klar äußern.

Elke Stellflug ist erbost, seit sie am vergangenen Donnerstag einen Anruf von Schulleiterin Kirsten Schenk-Lalk bekommen hat. Die Nachricht: Der Sozialarbeiter, der sich bisher in Vollzeit um die Betreuung der Kinder kümmert, soll von Mitte Februar an nur noch halbtags vor Ort sein. Im anderen Teil seiner Arbeitszeit will der Wetteraukreis ihn nun anderweitig einsetzen.

Stellflug hakte nach und telefonierte mit Welf Kunold, der beim Kreis für die Stadtschule zuständig ist. Er sei mit der Abwicklung der Betreuungsschule beauftragt worden, sagte er ihr. Stadt und Kreis wollten aus der Finanzierung der Nachmittagsbetreuung aussteigen. Auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau gestern bestätigte Kunold diese Aussage nicht, sondern verwies an den Sprecher des Wetteraukreises, Michael Elsaß.

In einer Mitteilung, die der für Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel (Grüne) verschickte, heißt es: „Eine Verschlechterung des Angebotes wird es genauso wenig geben wie eine Schließung zum Schuljahresende.“ Das Angebot solle vielmehr professioneller und an die Bedürfnisse der Eltern angepasst werden. Das solle durch „andere Öffnungszeiten“ geschehen, sagte Elsaß. Weil es einen starken Bedarf beim Allgemeinen Sozialen Dienst gebe, müsse der Sozialarbeiter dort unterstützen. Die Betreuung würde das nicht einschränken. Er müsse sich seine Arbeit eben entsprechend einteilen. Zunächst solle der Bedarf der Eltern ermittelt werden. Klar sei jedoch, dass für das derzeitige Angebot keine ganze Stelle nötig sei, so Elsaß.

Kreis will freien Träger

Nach Informationen der Elternbeiratsvorsitzenden Stellflug will der Kreis erreichen, dass von Sommer an ein freier Träger die Betreuung übernimmt. Das bestätigte Elsaß gegenüber der FR jedoch nicht. In der Mitteilung des Sozialdezernenten des Kreises heißt es: „Für die Betreuungszeiten ändert sich zunächst einmal nichts. Mein Ziel ist es sogar, die Betreuungszeiten über 15 Uhr hinaus auszudehnen.“ Wie das geschehen soll, lässt er jedoch offen. Die SPD befürchtet nach den ihr vorliegenden Informationen einen „schrittweisen Rückzug“ aus der Finanzierung des Betreuungsangebots an der Stadtschule und forderte Betschel-Pflügel aber auch die städtische Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP) auf „ihre Ziele offen zu legen und dafür zu sorgen, dass das gute Angebot erhalten bleibt.“

Die Stadt sieht sich zu Unrecht kritisiert. Die Stadtschule müsse sich überlegen, ob nicht die Umwandlung in eine Ganztagsschule sinnvoll sei. Eltern und Förderverein beklagen auch, dass der Kreis sie nicht informiert habe.

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