Finanzielles

Geldsegen vom Land für die Wetterau

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31 Millionen Euro aus der Hessenkasse sollen in den Kreis fließen, jedoch unter einer Voraussetzung.

Der Wetteraukreis erhält rund 31 Millionen Euro Investitionszuschüsse aus Mitteln der Hessenkasse, teilt das Landratsamt mit. Um in den Genuss der Gelder zu kommen, muss der Wetteraukreis einen Eigenanteil von etwa 3,4 Millionen Euro aufbringen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Hessenkasse war der vollständige Abbau der Kassenkredite. „Das haben wir in einem Kraftakt geschafft“, so Landrat Jan Weckler und Kreisbeigeordneter Matthias Walther (beide CDU).

Weckler erinnert an den langen Weg des Kreises zum Schuldenabbau. 2012 erreichte der Schuldenstand die Höchstmarke von mehr als 450 Millionen Euro, davon allein 229 Millionen Euro Kassenkredite. Ein Finanzierungsmittel, das eigentlich zur kurzfristigen Liquiditätssicherung genutzt werden sollte, tatsächlich aber – wie bei vielen Kreisen, Städten und Gemeinden – langfristig angelegt war.

Letztlich sei es gelungen die Kassenkredite bis 20. November 2018 auf null zu fahren. Aktuell sei der Kreis mit knapp 182 Millionen Euro verschuldet. Dem stünden aber deutlich höhere Sachwerte gegenüber. „Vor allem entlasten wir mit dem Schuldenabbau künftige Haushalte und vermindern die Zinsbelastung", so Weckler und Walther.  

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