Wetterau

Wetterau: Mietobergrenze steigt um 15 Prozent

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Höherer Zuschuss für Hartz-IV-Bezieher. Mehrkosten in Höhe von 400 000 Euro.

Zum 1. Januar 2020 werden die Mietobergrenzen für Bezieher von Sozialleistungen wie Hartz-IV angepasst, teilt der Kreis mit. Die Mietobergrenzen werden alle zwei Jahre geprüft. Grundlage dafür bilden knapp 17 000 reale Mieten, die aus fünf Quelle ermittelt worden sind, aus Zeitungs- und Internetanzeigen, tatsächlichen Mietverhältnissen und Daten des Amtes für Bodenmanagement sowie aus dem Sozialgesetzbuch II und XII.. Die Berechnung der Obergrenzen basiert auf der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts. Es verlangt zur Beurteilung der Angemessenheit von Mieten ein „schlüssiges Konzept“, heißt es.

Der Wetteraukreis wurde für die Erhebung in vier Vergleichsräume eingeteilt. Diese Vergleichsräume wurden anhand der Verkehrswege, Infrastruktur und Sozialstruktur gebildet. Zum Vergleichsraum I zählen Bad Nauheim, Bad Vilbel, Friedberg, Karben, Niddatal, Ober-Mörlen, Rosbach und Wöllstadt. Vergleichsraum II beinhaltet Altenstadt, Butzbach, Echzell, Florstadt, Münzenberg, Reichelsheim, Rockenberg und Wölfersheim. Im Vergleichsraum III wurden Büdingen, Glauburg, Limeshain, Nidda, Ortenberg und Ranstadt aufgenommen. Zum vierten Vergleichsraum gehören Gedern, Hirzenhain und Kefenrod. Erstmals werden die vorläufig angemessenen Betriebskosten ausgewiesen, etwa für Wasser oder Müllabfuhr, so der Kreis.

Mit der neuen Mietobergrenzen ergeben sich für die laufenden Fälle des Jobcenters Mehrkosten in Höhe von rund 400 000 Euro, heißt es. 

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