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Kommentar zum Glasfaserausbau

Wegweisende Entscheidung

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
    schließen

Auf die Privaten ist nicht zu zählen. Deshalb müssen die Kommunen jetzt Geld in die Hand nehmen, um den Ausbau des Glasfasernetzes voranzutreiben,

Wollen Kommunen abseits der Metropolen im Internetzeitalter Schritt mit der Entwicklung der Infrastruktur halten, müssen sie Geld in die Hand nehmen – sei es als Zuschüsse für private Investoren oder indem sie selber investieren. Daran führt kein Weg vorbei. Denn nach Jahren, in denen die Verbraucher durch niedrige Preise von der Privatisierung der Telekommunikationssektors profitiert haben, zeigen sich nun deren Grenzen. Wo der Ausbau nicht rentabel erscheint, investieren Telekom, Unitymedia und Co nicht in teure Infrastruktur.

Auf die Privaten ist also nicht zu zählen. Einen guten Anschluss von Haushalten und Gewerbe an die Internetinfrastruktur als Thema der Daseinsvorsorge zu definieren, ist daher zukunftsweisend. Gleichzeitig ist die Aufgabe zu groß, als dass sich einzelne Kommunen ihrer alleine annehmen könnten. Das Feld eignet sich daher gut für einen großen Wurf. Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft, an der sich Landkreise und Kommunen beteiligen, ist daher sehr zu begrüßen. Und sie ist auch im Sinne der Kommunen.

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