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Die Burgfestpiele bauen das Kinderprogramm immer weiter aus. Pünktchen (Eva Maria Kapser, re) und Anton (Yannick Zürcher).
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Die Burgfestpiele bauen das Kinderprogramm immer weiter aus. Pünktchen (Eva Maria Kapser, re) und Anton (Yannick Zürcher).

Bad Vilbel

Von der Wasserburg in die Region

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Burgfestspiele kooperieren mit Frankfurter Kitas und Kennedy-Schule.

Die Burgfestspiele Bad Vilbel wollen künftig noch mehr mit Schulen und Kindergärten zusammenarbeiten und ihre Sichtbarkeit in der Region weiter ausbauen. Das gaben Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) und Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann gestern bekannt.

Ein erstes Kooperationsprojekt mit der John-F.-Kennedy-Schule ist bereits abgeschlossen. Zwölf Schülerinnen der Haupt- und Realschule haben sich dabei mit einem Regisseur sowie Pädagogin Fenja Makosch und Dramaturgin Ruth Schröfel mehrmals getroffen und zum Thema Heldinnen ein Bühnenstück erarbeitet. Am vergangenen Samstag haben die Zwölf- bis 15-Jährigen das Ergebnis Eltern und Freunden präsentiert.

Finanziert wurde das Projekt, das rund 5000 Euro gekostet hat, komplett von der Bundesregierung über das Programm „Kultur macht Stark“. Derzeit läuft der Antrag, um es von Mai bis zu den Sommerferien fortzusetzen. Ziel der Kooperation ist, den Schülern einen alltäglichen Zugang zum Theater zu ermöglichen. „Die Kinder sollen Theaterluft schnuppern“, sagt Schröfel.

Über das Programm „Kultur macht stark“, über das das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche fördert, will die Stadt künftig auch mit Kindergärten zusammenarbeiten. Weil sich diejenigen, die Zielgruppe von „Kultur macht stark“ in Bad Vilbel nicht fängen, habe er mit der Stadt Frankfurt Kontakt aufgenommen, um mit Kitas der Nachbarstadt zusammenzuarbeiten, sagte Kunzmann gestern. Welche Einrichtungen das sein werden, werde derzeit besprochen.

Als dritten Kooperationspartner haben die Burgfestspiele für dieses Projekt den Verein Junge Oper Rhein-Main ins Boot geholt. Deren Künstler sollen die Workshops leiten; die Burgfestspiele sind laut Kunzmann dabei vor allem Organisator. Betreut werden sie derzeit von Dramaturgin Schröfel und Claudia Carda-Döring, die sich seit 2013 bei den Burgfestspielen um Fundraising kümmert.

Auch bei den Schulen blickt Bad Vilbel nach Frankfurt. Über das Projekt „Theater und Schule“, das es schon seit einiger Zeit in Frankfurt gibt, werden die Burgfestspiele künftig mit der Grundschule Berkersheim zusammenarbeiten. „Es freut uns, dass wir dafür direkt angesprochen wurden“, sagte Kunzmann gestern. Bei Theater und Schule kooperieren eine Schule und ein Theater, um in Workshops dramatisches Spiel mit den Schülern zu üben.

Auch in Bad Vilbel selbst ist die Nachfrage nach Theaterpädagogik weiter hoch. So werden in diesem Jahr in den Sommerferien fünf einwöchige Workshops angeboten. Zwei für Kinder im Grundschulalter (Kosten: jeweils 100 Euro), zwei für Kinder von 11 bis 14 Jahren und erstmals auch ein Workshop für Kinder von 14 bis 17 Jahren (Kosten: jeweils 180 Euro).

Darüberhinaus hat sich die Kooperation der Burgfestspiele mit der Europäischen Schule laut Kunzmann etabliert. Hierfür stellt die Stadt der Schule Honorar in Rechnung. Wie hoch das ist, sagte Kunzmann nicht.

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