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Wetterau

Warten im Ausländeramt

Landrat Arnold fordert Bund auf zu handeln.

Landrat Joachim Arnold (SPD) kritisiert die langen Wartezeiten im eigenen Kreis-Ausländeramt. Arnold zufolge ist das nicht das Verschulden des Kreises, sondern des Bundes. „Insbesondere müssen Arbeiten von den Ausländerbehörden übernommen werden, die in normalen Zeiten in die Zuständigkeit des Bundes fallen, vor allem die Ausstellung von Aufenthaltsgestattungen“, moniert der Landrat in einer Mitteilung.

Auch würden die Mitarbeiter der Büdinger Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) den Asylsuchenden erzählen, sie müssten spätestens am folgenden Tag das Kreis-Ausländeramt aufsuchen. Allerdings hätten die Menschen dafür zwei Wochen Zeit. Das führe dazu, dass Flüchtlinge abgewiesen würden, weil die Mitarbeiter überlastet seien. Die Bamf-Mitarbeiter müssten dazu angehalten werden, keinen Druck auf die Flüchtlinge auszuüben, so Arnold.

Der Kreisverband der Linken hatte bereits im Juli die langen Wartezeiten im Ausländeramt kritisiert und dem Kreis vorgeworfen, mit den Stellenbesetzungen zu lange gewartet zu haben. Damals waren von 27 noch drei Stellen vakant. Zwei davon seien mittlerweile besetzt, teilte ein Kreissprecher gestern auf Anfrage mit. Für die verbliebene werde die Ausschreibung vorbereitet. (pz)

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