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Wetterau

Wahlen in der Kirche

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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61 evangelische Gemeinden im Wetteraukreis bestimmen Vorstand/ Bier für hohe Beteiligung.

In der Wetterau sind am kommen Sonntag, 26. April rund 70 000 Mitglieder der 61 evangelischen Kirchengemeinden aufgerufen, einen neuen Vorstand für ihre Gemeinden zu wählen. Zu vergeben sind dabei 517 Sitze, teilte das Dekanat Wetterau mit. Dessen Einzugsgebiet erstreckt sich von Münzenberg im Norden bis Bad Vilbel im Süden und entspricht etwa dem Gebiet des westlichen Wetteraukreises.

Dekan Volkhard Guth ruft dazu auf, vom diesem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Jede Stimme, so Guth, stärke die demokratische Grundstruktur der Evangelischen Kirche vor Ort wie auch auf der Landesebene. Der Kirchenvorstand als Leitungsgremium bestimmt nicht nur die Geschicke der Gemeinde. Er entsendet auch Vertreter in die Dekanatssynode, die ihrerseits Delegierte in die Synode der Landeskirche wählt. „An der Basis wird also die Grundlage dafür gelegt, was in der Gesamtkirche geschieht“, heißt es in einem Wahlaufruf des Dekanats.

Neben dem Pfarrer oder der Pfarrerin im Kirchenvorstand bildeten die Ehrenamtlichen dort die Mehrheit. Die Arbeit der neuen Kirchenvorstände beginnt im November. Für sechs Jahre verantworten sie dann das gesamte Gemeindeleben von Finanzen, Verwaltung und Personal bis hin zum Gottesdienst und den Angeboten der Kirchengemeinde. In fünf Gemeinden dürfen auch junge Gemeindemitglieder unter 18 Jahren in den Vorstand gewählt werden.

Das ist in diesem Jahr erstmals möglich. Davon Gebrauch machen im Wetteraukreis die Gemeinden in Bad Nauheim, Petterweil, Ober-Rosbach, Wölfersheim und Wöllstadt. Andere Gemeinden, wie Bad Vilbel, haben sich entschieden, die Energien der jungen Menschen wie bisher vorrangig in der aktiven Jugendarbeit zu bündeln.

Die Jugenddelegierten stehen nicht am 26. April zur Wahl, sondern wurden bereits bei Gemeindeversammlungen gewählt. Jugenddelegierte haben Rede- und Antragsrecht. Wenn sie volljährig werden, erhalten sie automatisch auch das Stimmrecht. In vier Gemeinden gibt es zudem eine Briefwahl: Ober-Mörlen, Dorheim, Bauernheim und die Johannitergemeinde Nieder-Weisel.

Dekan Volkhard Guth hat nach guter Wetterauer Tradition ein 50-Liter- Fass Bier ausgelobt für die Gemeinde mit der höchsten Wahlbeteiligung. Bei den beiden vergangenen Wahlen war es die Kirchengemeinde Butzbach-Ostheim, die mit 45 Prozent Wahlbeteiligung den Sieg davontrug. Die Öffnungszeiten der Wahllokale sind verschieden.

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