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Hans-Martin Thomas leitet den Karbener Literaturtreff.
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Hans-Martin Thomas leitet den Karbener Literaturtreff.

Karben

Vorlesen und diskutieren

Seit mehr als eineinhalb Jahren hat die Literatur in Karben ihren festen Termin. Jeweils am letzten Freitag im Monat kommen Buchliebhaber und Schriftsteller zusammen, lesen etwas vor und diskutieren zu einem bestimmten Thema.

Von Jana Tempelmeyer

Hans-Martin Thomas organisiert und plant den „Literaturtreff Karben“. Das Besondere daran ist, dass man sowohl selbst geschriebene Texte vorlesen kann, als auch solche anderer Autoren, die einem einfach nur gut gefallen.

„Jeder kann etwas aus seinem Bücherschrank nehmen und vortragen zum Thema“, sagt Hans-Martin Thomas. Im letzten Jahr gab es zu jedem Termin ein anderes Motto. Einmal wurde über Friedrich Schiller philosophiert, ein anderes Mal lasen die Teilnehmer ihre liebsten Stücke zum Thema „Deutsche Literatur der Romantik“. Auch einzelne Länder standen schon im Mittelpunkt – etwa das literarische Italien oder die englische Schreibkunst.

Hans-Martin Thomas hatte die Idee zu dem regelmäßigen Literatur-Termin. Nachdem der IT-Manager einer amerikanischen Firma 2008 in Rente gegangen war, hatte er ehrenamtlich im Karbener Akzente-Buchladen begonnen. Hier verkaufte der 65-Jährige gebrauchte Bücher für einen guten Zweck und überlegte sich, wie man den Laden attraktiver gestalten könnte.

Zusammen mit Robert Axt, Alfred Landmesser, Renate Gasser, Walter Müller und dem Ehepaar Enslin gründete er im März 2009 das Literaturcafé. Kurz darauf schloss der „Akzente-Laden“, weil der Umsatz nicht den Erwartungen entsprach. Aber der Literaturcafé-Kreis wollte irgendwie weitermachen, Schöngeistiges unter die Leute bringen.

So entstand der Literaturtreff. Seit September letzten Jahres trifft man sich nun allmonatlich in der Gaststätte „Bei Anna“. Jetzt sind die ehemaligen Gründungsmitglieder gerade dabei, aus dem Treff einen eingetragenen Verein zu machen. Dabei sei es das Ziel, den Kreis der Literaturfreunde zu vergrößern, auch über Karben hinaus, sagt Hans-Martin Thomas. Mithilfe von Spenden könne man gelegentlich einen bekannteren Autor zur Lesung einladen. Außerdem ist eine Homepage in Planung, um die Kommunikation mit Interessenten und Mitgliedern zu vereinfachen.

Der ehemalige IT- Manager liest selbst gerne – am liebsten südamerikanische Literatur. Er geht natürlich gerne zu Lesungen – „das gehört zum Business“, sagt er lachend. Gerne würde Thomas in Zukunft noch mehr Aktivitäten anbieten – auch Lesungen in Schulen etwa könnte er sich gut vorstellen.

Zur Zeit gibt es rund vierzig Teilnehmer des Kreises, die sporadisch kommen und einen Kern von zwanzig Personen, die fast immer dabei sind. Mit der Vereinsgründung erhofft man sich, noch mehr Menschen für die Literatur begeistern zu können.

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