Natur

Bangen um Bäume in Bad Vilbel

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Wegen der Erweiterung des Nidda-Uferwegs sollen mehrere Bäume gefällt werden. Anwohner reagieren mit Unverständnis.

Neuerdings sind um die 20 Bäume an der Nidda entlang des Tabernaemontanuswegs mit roten Bändern markiert. Ein Anwohner hat das am Mittwochmorgen festgestellt und fürchtet nun einen Kahlschlag.

„Es handelt sich durchweg um völlig gesunde Bäume! Kann es sein, dass die Stadt Bad Vilbel sie fällen lässt, um endlich das unsinnige Projekt eines zusätzlichen Fahrradweges entlang der Nidda zu realisieren, obwohl auf der anderen Niddaseite parallel bereits ein großer Radweg existiert, der auch sehr gut genutzt wird?” Eine Fällaktion könne er in diesem Zusammenhang nicht anders als einen Naturfrevel bezeichnen, so der Bad Vilbeler gestern per E-Mail. „Das regt mich richtig auf!”

Es müssten tatsächlich Bäume für die Ausweitung des südlichen Nidda-Uferwegs weichen, bestätigte Stadtsprecher Yannick Schwander gestern auf Anfrage. Sie stünden teils direkt im Baufeld des geplanten Radwegs. Nur wie viele am Ende wirklich fallen müssen, stehe noch gar nicht fest. Es handele sich um Bäume und Sträucher verschiedener Arten.

Derzeit würden Gutachter und Experten des Garten- und Grünamts sowie der Architekt prüfen, welches Bäume und Sträucher weg müssen und wo etwa nur ein Rückschnitt ausreichen könnte. „Wir müssen dort auch unserer Verkehrssicherungspflicht nachkommen”, gibt Schwander zu bedenken.

Zudem habe der erste Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU) die Arbeiten am Dienstagabend im Ausschuss angekündigt. Auch mit der Naturschutzbehörde sei das abgestimmt und es seien Ersatzpflanzungen geplant.  

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