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Das Sport- und Vereinsheim Dortelweil steht, Clubraum und Fahrradständer fehlen noch.
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Das Sport- und Vereinsheim Dortelweil steht, Clubraum und Fahrradständer fehlen noch.

Themen für 2012

Vilbel ändert sein Gesicht

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Mediathek, Europäische Schule und Schutz vor Bahnlärm sind Themen für 2012.

"Wir sind wie alle anderen Vilbeler sehr gespannt, wie sich die Mediathek entwickelt“, sagt Kirstin Herth. Das sei schließlich ein „Rieseneinschnitt“. Sie und ihr Mann Niko zeigen sich in Sachen Innenstadtentwicklung „skeptisch abwartend“. Eigentlich seien sie gegen den Bau gewesen. „Aber jetzt, wo das Ding eh gebaut wird, schauen wir mal, was rumkommt“, sagt der 33-Jährige.

Die Mediatheksbrücke ist auch für andere zu Jahresbeginn das wichtigste Thema in der Stadt. Doch manch einer zeigt sich weniger optimistisch. Die Stadt habe ihr Gesicht ganz verloren, sagt ein 72-jähriger Rentner, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Dafür sei auch der Bau der Neuen Mitte verantwortlich.

Was wird sich sonst verändern? Möglicherweise bewirbt sich die Stadt im Frühjahr als Ausrichter für den Hessentag – in den nächsten Wochen wird sich das entscheiden.

Für die Dortelweiler wird besonders wichtig sein, welchen Schutz gegen den Lärm der Bahntrasse die Stadt für sie erreichen kann. „Maximalen Schall- und Erschütterungsschutz und minimale Beeinträchtigung“ will Ortsvorsteher Herbert Anders (CDU) für die Anwohner erreichen.

Dafür wird die Stadt ihre Einwände und Forderungen, die sie bereits schriftlich formuliert hat, im Frühjahr beim Anhörungstermin im Regierungspräsidium vorbringen. Im Stadtteil soll 2012 außerdem die Europäische Schule ihre Tore öffnen. Im neuen Sport- und Vereinsheim werden der Clubraum ausgebaut und der Außenbereich gestaltet, berichtet Anders. Er werde sich auch für die neu zu schaffende Hortgruppe einsetzen, in der von Sommer an 20 zusätzliche Schüler betreut werden sollen. Und auf den Spielplätzen in Dortelweil West werden die Geräte ersetzt, die vor einiger Zeit abmontiert wurden.

Wichtigstes Ereignis in Gronau wird 2012 der Bau des Kunstrasenplatzes sein, der den Hartplatz ersetzen soll, sagt Ortsvorsteher Karl-Peter Schäfer (CDU). Er will 2012 auch eine Diskussion über die Sanierung der alten Grundschule ins Laufen bringen. In einem Konzept für die künftige Nutzung sollen sich alle wiederfinden“, sagt Schäfer. Gleichzeitig müssten die Vorschläge bezahlbar bleiben.

Um ein gutes Ergebnis zu erreichen, möchte er einen altgedienten Vilbeler Politiker als Moderator gewinnen. Genaueres will er dazu noch nicht sagen. „Überzeugungsarbeit“ will Schäfer selber leisten, damit der Spielplatz im Neubaugebiet Gronauer Wiesen doch noch gebaut werden kann. 2011 hatten Anwohner dagegen protestiert.

Auf dem Heilsberg und in Massenheim steht die Jugend ganz oben auf der Tagesordnung. Wo soll der neue Jugendclub auf dem Heilsberg hin? Und welche Angebote werden für die Massenheimer und Heilsberger Jugendlichen geschaffen?

Irgendwie müsse es einen Ausgleich dafür geben, dass der Jugendclub in Massenheim zum Kinder- und Familienzentrum umgewandelt worden sei, sagt Ortsvorsteher Bernd Hielscher (SPD). Eine Lösung sieht er dafür aber bislang nicht. Greifbarer sind da die Pläne für die Erlenbachaue – die will Hielscher möglichst schon in diesem Frühjahr bepflanzt sehen.

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