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Schulleiter Tom Zijlstra zeigt den neuen Spielplatz. Hinten rechts in das Gebäude kommt der Kindergarten.
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Schulleiter Tom Zijlstra zeigt den neuen Spielplatz. Hinten rechts in das Gebäude kommt der Kindergarten.

Bad Vilbel Europäische Schule

Vier Säulen für das Lernen

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Die Europäische Schule stellt das Curriculum für ihren neuen Kindergarten vor. Er wird im September eröffnet.

Noch steht das Gerüst an einem Teil des Gebäudekomplexes in der Theodor-Heuss-Straße in Dortelweil, in dem die Europäische Schule Rhein Main (ESRM) residiert. Ab September sollen dort die Grundschule und der neue Kindergarten für Vier- und Fünfjährige rein. Am Donnerstagabend informierte die Schule etwa 45 Eltern über die Erziehung der Kleinsten.

Wichtig ist laut den Referentinnen der jeweilige kulturelle Hintergrund der Kinder. Das Curriculum basiert auf vier Säulen. Bei „Ich und mein Körper“ geht es darum, dass die Kinder ihren Körper kennen lernen; Gesundheit und Körperpflege gehören dazu. „Ich als Person“ heißt eine weitere Säule: Im Mittelpunkt steht, eine eigene Identität zu entwickeln.

„Ich und die Anderen“ bedeutet, respektvoll und verantwortungsbewusst zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Schließlich geht es bei „Ich und die Welt“ unter anderem darum, sprachliche Kompetenzen und logisches Denken zu erlernen. Das und mehr ist nachzulesen in dem „Early Education Curriculum“ auf den Internetseiten der Schule.

Spielerischer Unterricht

„Ja, es ist Unterricht, wir haben einen Lehrplan, aber der ist spielerisch“, sagte Martina Rinneberg, stellvertretende Leiterin der Unteren Primarschule. Ein Vater wollte wissen, was genau unter dem in der Präsentation genannten „Learning Support“ zu verstehen sei. Die Erzieherinnen seien so geschult, dass sie individuelle Probleme der Kinder erkennen würden, aber auch deren speziellen Stärken. So könnten sie in ihrem Lernen entsprechend gefördert werden, erklärte Rinneberg.

In dem Kindergarten wird es eine englischsprachige Gruppe und zwei deutschsprachige mit jeweils 24 Plätzen geben. Nur noch in den deutschen Gruppen sind laut Gitta Lotz, stellvertretender Schulleiterin, wenige Plätze frei. Zwei Erzieherinnen pro Gruppe kümmern sich um die Kleinen. Der Kindergarten soll einen eigenen Außenbereich bekommen, sodass die Kleinen nicht mit den Größeren der Grundschule zusammenkommen. Die Eltern zahlen hier für einen Platz zwischen 250 und 650 Euro im Monat, je nach Einkommen.

Die Stadt Bad Vilbel zahlt der Europäischen Schule wie allen anderen freien und kirchlichen Trägern von Kindergärten laut Stadtsprecher Bastian Zander einen monatlichen Zuschuss von 200 Euro pro Kind und Monat. Damit soll sicher gestellt werden, dass auch Kinder aus Bad Vilbel hier betreut werden. Bei der Europäischen Schule seien so 15 Plätze reserviert. Die anderen Betreuungsplätze sind laut Lotz nicht nur Geschwisterkindern vorbehalten, sondern sind für alle gedacht.

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