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Karben

Vier Ideen für den Sportplatz

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Vier Investorenkonzepte sind für die Bebauung des KSG-Sportplatzes in die engere Wahl gekommen. Der Stadtplanungsausschuss wird am 19. Februar in einer Sondersitzung entscheiden, welches Konzept realisiert wird.

Einen solch umfassenden Investorenfindungsprozess mit der sehr frühen Beteiligung der Gremien und der Anlieger habe es für den Verkauf eines Grundstücks noch nicht gegeben, sagt Stadtrat Otmar Stein (CDU). Zuletzt stellte Bauamtsleiter Heiko Heinzel in einer Anwohnerversammlung in der vergangenen Woche vier in der engeren Auswahl verbliebene Investorenkonzepte für die Bebauung des KSG-Sportplatzes vor.

Bereits im Oktober 2014 hatte es eine solche Versammlung gegeben. Beide Informationstreffen seien „in einer sachlichen Atmosphäre“ verlaufen, meint der stellvertretende Groß-Karbener Ortsvorsteher Hartmuth Plewe (CDU). Er habe an den Terminen „keinen erlebt, der für den Erhalt des Sportplatzes am Hessenring gekämpft habe“.

Der Grund für die starke Einbindung der Anlieger liegt nach Angaben der Stadt darin, dass ein Baugebiet mitten in einer gewachsenen Wohnstruktur entsteht. Daneben gab es insgesamt drei Sitzungen von Vertretern der politischen Parteien und der Verwaltung, in denen die 15 potentiellen Investoren ihre Konzepte vorstellten.

Die Stadt plant mit dem Verkaufserlös des Sportplatzes am Hessenring die Erweiterung des Stadions an der Waldhohl zu finanzieren. Dort soll ein Funktionsgebäude mit Umkleideräumen und ein neuer Kunstrasenplatz für die KSG-Fußballer errichtet werden.

Auf den Versammlungen forderten die Anwohner laut Plewe unter anderem, dass der Fußweg an der südlichen Begrenzung des Sportplatzes ein Fußweg bleibt und nicht zur Durchgangsstraße wird. Auch schlugen sie vor, die Parkstraße an der östlichen Sportplatzgrenze zu verbreitern, damit sie einen Teil des zusätzlichen Verkehrs aufnehmen könne. Nicht zuletzt solle die Stadt für genügend öffentliche Parkplätze sorgen.

Die vier Bebauungskonzepte, die es in die Endrunde geschafft haben, waren am Dienstagabend Thema im Stadtplanungsausschuss. Sie setzen alle unterschiedliche Schwerpunkte. Gemein sei ihnen aber, dass sie sich an der Umgebung orientierten, so Heinzel.

Ein Vorschlag sieht ein sehr gemischtes Angebot an Reihen- und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungen vor und ist durch eine durchgehende Erschließungsstraße parallel zum Hessenring gekennzeichnet. Bei einem anderen stechen sechs Geschosswohnungsbauten und ein zentral gelegener breiter Grünstreifen hervor. Die Idee eines dritten Investors hat keine durchgehende Erschließungsstraße, während das vierte Konzept zwei Geschosswohnungsbauten in der Mitte des Platzes herausstellt.

Die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses haben gestern von der Stadtverwaltung die Detailauswertungen zu den einzelnen Konzepten erhalten. Nun sollen sie diese in ihren Fraktionen beraten. Für 19. Februar ist eine Sondersitzung des Ausschusses mit dem Ortsbeirat von Groß-Karben geplant. Dann soll die Entscheidung für eines der Konzepte getroffen werden.

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