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Wo verändert sich was? Die Bürger sind interessiert.
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Wo verändert sich was? Die Bürger sind interessiert.

Viele Pläne

Großer Andrang beim Bürgerforum der CDU zu Bauvorhaben in Bad Vilbel

Von Monica Bielesch

Lokale Themen beschäftigen viele Menschen in Vilbel, das zeigte sich beim Bürgerforum der CDU am Montagabend. Weit über 100 Bürger kamen ins Kurhaus, um sich über Kombibad, Neue Mitte oder die Ortsteile zu informieren. Im großen Saal drängten sie sich vor Tafeln, auf denen zwölf Themenbereiche dargestellt wurden. Die CDU, die mit knapper Mehrheit und herben Verlusten die jüngste Kommunalwahl überstanden hat, scheint aus dem wenig besuchten ersten Bürgerforum 2010 gelernt zu haben.

Zwei Diskussionsrunden

Dieses Mal gab es zwei Diskussionsrunden, zum Hessentag und dem Kombibad. Der große Café-Raum war voll besetzt, als Stadtverbandsvorsitzender Tobias Utter die Diskussion zum Kombibad einleitete, nicht alle Zuhörer fanden Sitzplätze. Utter präsentierte vier Varianten, um Ersatz für das veraltete und kostspielige Hallenbad zu finden, und stellte dar, warum das Kombibad zwischen Schulzentrum und B3 die Beste sei. Zuhörer konnten dabei den Eindruck gewinnen, alles sei noch in der Entscheidungsfindung.

Dass das Kombibad samt großer Verkehrslösung mit zwei Kreiseln am Massenheimer Weg und der Kasseler Straße bereits umgesetzt wird, machte Bürgermeister Thomas Stöhr deutlich. Noch 2011 sollen die Bebauungspläne offengelegt werden, so Stöhr. „Wenn alles gut geht, kann die europaweite Ausschreibung im nächsten Jahr erfolgen“, stellte er in Aussicht.

Die Bürger interessierten sich für zahlreiche Details: Wie viele Besucher wurden durchschnittlich in den jetzigen Bädern gezählt, fragte einer. Denn ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg eines neuen Bades sei, dass es viele auswärtige Besucher anlocke, so Utter zuvor. Diese Zahlen lägen der Verwaltung vor, berichteten Utter und Stöhr. Ein anderer Bürger fragte hartnäckig nach der Investitionssumme für das Kombibad. „Das geht in Richtung 50 Millionen Euro, aber das ist nur eine grobe Schätzung“, so Stöhr. Im Publikum saßen auch etliche DLRG-Vertreter um Michael Luy und Alexander Grathwohl. Die wichtigste Botschaft für den Schwimmverein sei gewesen, dass die Stadt öffentlich zugesichert habe, dass Schulen und Vereine keine „horrenden“ Eintrittspreise im neuen Bad zahlen müssten, sagte Luy.

Im großen Saal drängten sich währenddessen die meisten Menschen um die Detail-Pläne für die Neue Mitte. Demnach kommen in das neue Einkaufszentrum ein H&M-Geschäft, das Wohnassecoires- und Dekogeschäft Depot, die Drogerie Müller sowie ein Goertz-Schuhladen. „Wenn diese Läden da aufmachen, dann machen andere auf der Frankfurter Straße aber zu“, meinte ein skeptischer älterer Herr. Ihm hielt CDU-Mann Manfred Cleve entgegen, dass der Gewerbering solche Kundenmagnete in der City haben wolle.

Neue Verkehrskreisel

Auch vor den Bauplänen für die beiden neuen Kreisel an der Unterführung Richtung Massenheim drängten sich die Interessierten. Utter hatte in der Diskussionsrunde zum Kombibad zugeben müssen, dass die Baukosten dafür die Stadt aufbringen müsste. Jedoch stellte er in Aussicht, dass Vilbel Landeszuschüsse beantragen könnte. Erst recht, wenn die Quellenstadt 2015 den Hessentag ausrichtet, wie es CDU und FDP vorschlagen. Viele Bürger wollten aber erst die kleinen Dinge wie etwa die Gehwegplatten in der Frankfurter Straße oder das Kurhaus in Ordnung gebracht wissen, bevor ein neues Mega-Projekt begonnen wird.

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