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Wetterau

Viel Wirbel um die Windkraft

Die Bürgerinitiative "Lebensraum Wetterau" startet eine Kampagne für den Mindestabstand von Windrädern zur Bebauung.

Die Bürgerinitiative (BI) Lebensraum Wetterau will mit anderen Bündnissen eine landesweite Aktion für eine Abstandsregelung bei Windkraftanlagen starten. Sie fordert, dass der Mindestabstand zur Wohnbebauung mindestens das Zehnfache der Gesamthöhe einer Anlage betragen müsse.

Laut der BI sei Hessen das einzige Bundesland, das keinen Mindestabstand für Windkraftwerke vorschreibe. In Schleswig-Holstein plane man seit 2003 Windparks nach der Formel, die die BI in Hessen als Teil des Genehmigungsverfahren sehen möchte.

Wenn die sich durchsetzte, würde das die Verwirklichung der umstrittenen Anlage auf Friedberger Gemarkung, vor den Toren Wöllstadts, in Frage stellen. Dort sollen die voraussichtlich bis zu 130 Meter hohen Propellertürme bis auf 800 Meter von der Wöllstädter Bebauung entfernt errichtet werden. Eine Distanz, die offenbar in einem Emissionsgutachten als unbedenklich bewertet wurde. Aber auch die von Wöllstadt verlangte 1100 Meter-Strecke wäre nach der BI-Formel nicht ausreichend.

Kontakt zur Politik geknüpft

Beim jüngsten CDU-Parteitag in Reichelsheim hat die BI für ihr Anliegen bereits ersten Kontakt zur Politik aufgenommen. Der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) hatte sich laut BI schon im Februar für einen Mindestabstand von 1000 Metern bei großen Windkraftanlagen ausgesprochen. Posch soll hierbei mitgeteilt haben, dass er diese Regelung nicht in eine Rechtsform gießen, sondern es bei der unbürokratischen Handlungsempfehlung belassen werde.

Für einen 1000-Meter-Mindestabstand hat sich auch der Wetterauer Landtagsabgeordnete Tobias Utter (CDU) ausgesprochen. Trotz der Forcierung erneuerbarer Energien könne Hessen aber auch künftig auf Kernkraft nicht verzichten, betont er. (sun)

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