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Das alte Bad soll zum Veranstaltungsort werden.
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Das alte Bad soll zum Veranstaltungsort werden.

Friedberg

Mit viel Hilfe von guten Freunden

Bauantrag zum Umbau des Alten Hallenbades zum Kulturzentrum steht bevor.

Von Bruno Rieb

Das neue Jahr startet mit einer Reihe von Unterstützungsveranstaltungen für das Alte Hallenbad in Friedberg. Die Gesellschaft der Freunde „Theater Altes Hallenbad“ will das seit über 30 Jahren leerstehende Jugendstilbad in einen Veranstaltungsort umwandeln. Über 1500 Mitglieder zählen die Hallenbadfreunde inzwischen.

Sie verfolgen ein ehrgeiziges Ziel: gut sechs Millionen Euro wird der Umbau des maroden Gebäudes voraussichtlich kosten. Die Hallenbadfreunde setzen dabei auf den Gemeinsinn durch den das Bad vor über 100 Jahren entstanden ist: 1909 waren von den Friedberger Bürgern 150000 Reichsmark für den Bau des Bades aufgebracht worden. In der Denkmaltopographie des Wetteraukreises ist es daher als „Denkmal des Gemeinsinns“ ausgewiesen.

Für die Hallenbadfreunde war das vergangenen Jahr recht erfolgreich. Das Gebäude sei zwar äußerlich unverändert geblieben, stellt Ulrich Lang, Vorsitzender der Hallenbad-Freunde, fest. „Dennoch hat sich eine Menge getan und wir sind unserem Ziel bedeutend näher gekommen“, betont er. Es deute alles darauf hin, dass der Bauantrag zum Umbau bereits im Frühjahr gestellt werden könne.

Ein hochrangig besetzte Jury – darunter Michael Frielinghaus, Präsident des Bundes Deutscher Architekten – hatte im April einen Entwurf für den Umbau ausgewählt. „Seit dem treibt die Planungsgruppe aus Architekten, Fachingenieuren und Vorstandsmitgliedern der Hallenbadfreunde bei regelmäßigen Arbeitssitzungen die Abstimmung der vielen Einzelheiten voran“, berichtet Lang. Der Verein der Hallenbad-freunde hat das Stammkapital der gemeinnützigen GmbH „Theater Altes Hallenbad“ um 75000 Euro auf 100000 Euro aufgestockt. Damit solle die Gesellschaft für den bevorstehenden Umbau „angemessen positioniert werden“.

Zur Planung der Küche der Gaststätte haben die Hallenbad-freunde bekannte Köche der Region eingeschaltet: David Tzschirner (Rotes Haus Rockenberg und Krone Bad Nauheim), Sternekoch André Großfeld (Gastraum der Sinne Friedberg) und den Frankfurter Promikoch Mirko Reeh. Alle drei gaben laut Lang „hilfreiche Tipps, die noch in die endgültige Planung einfließen können“.

Ende November wurden neue Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Strom bis zur Grundstücksgrenze gelegt. Im Frühjahr sollen die Leitungen bis ans Gebäude gelegt werden. „Das ist eine zentrale Voraussetzung für den Umbau, aber auch für mögliche kulturelle Veranstaltungen schon während der Umbauphase“, erläutert Lang.

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