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Wetterau

Zu viel gezahlt

Der Wetteraukreis fordert Sozialleistungen von Menschen zurück, die die Zahlung ungerechtfertigt erhalten haben. Die Summe betrug im vergangenen Jahr 210.000 Euro.

Der Wetteraukreis hat 2012 rund 210.000 Euro Sozialhilfe von Menschen zurückgefordert, die die Unterstützung in den Jahren vor 2005 unrechtmäßig erhalten haben. Dies teilte der Kreis in einem Schreiben mit.

Zu „Überzahlungen“ an Sozialhilfe sei es etwa dann gekommen, wenn die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Betroffenen sich geändert hätten, die Sozialverwaltung aber nicht oder zu spät informiert worden sei. „Die meisten der Forderungen entstanden aus diesen Gründen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel.

Seit Einführung des Arbeitslosengeldes II im Jahr 2005 gehört die Sozialhilfe der Vergangenheit an. Mit ihren Altlasten beschäftigt sich in der Wetterau die Arbeitsgruppe Zentraler Forderungseinzug und bearbeitet Fälle, in denen der Kreis zu viel ausbezahlt hat.

Nach Datenabgleich mit den Sozialleistungs- und Rentenversicherungsträgern seien vor allem Einkünfte aus geringfügiger Beschäftigung bekannt geworden. Rückforderungen gab es jedoch zum Beispiel auch bei Mietkautionen, also von Geld, das nur als Darlehen gewährt worden war.

Während viele Schuldner nicht in der Lage seien, das Geld zurückzubezahlen, weil ihr Einkommen unterhalb der Pfändungs-freigrenze liege, sei es anderen durchaus möglich, den geschuldeten Betrag in einer Summe zu begleichen. „Jeder Einzelfall wird individuell auf die finanzielle Situation hin geprüft, und so sind auch Ratenzahlungen möglich“, sichert Betschel-Pflügel zu. (myk.)

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