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Ernst und Christina Grabsch mit Landrat Arnold, der einen vorgeschichtlichen Mahlstein hält.
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Ernst und Christina Grabsch mit Landrat Arnold, der einen vorgeschichtlichen Mahlstein hält.

Wetterau

Uralte Scherben bergen

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Auch ehrenamtlich kann man nach Funden graben. Christina und Ernst Grabsch sind als Archäologen für den Kreis tätig.

Die Erste zu sein, die Gefäße in Händen hält, die Menschen vor Jahrtausenden produziert haben, das ist für Christina Grabsch immer wieder faszinierend. „Dabei sei es gleich, ob es sich um 7 000 Jahre alte Scherben aus der Bandkeramik, Urnengefäße aus der Bronzezeit, keltische Scherben oder auch Funde aus der Römerzeit handelt“, sagt sie. Mit ihrem Mann Ernst Grabsch ist sie seit zwanzig Jahren ehrenamtlich in der archäologischen Denkmalpflege des Wetteraukreises tätig. Der erste Kontakt zur Kreisarchäologie entstand bei der Re-konstruktion der Limes-Palisade in Limeshain. Der Funke der Begeisterung sprang über. Seit einer Grabung in Rockenberg-Oppershofen sind die Eheleute Grabsch aktiv dabei. Nach und nach rückte immer mehr die Weiterbearbeitung der Funde – das Waschen und Inventarisieren – in den Vordergrund.

„Die Hilfe unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist nicht mehr wegzudenken und hier stehen die Eheleute Grabsch stellvertretend für viele andere, die dazu beitragen, das Kulturgut unserer Region zu bewahren“, sagt Landrat Joachim Arnold (SPD). Die Wetterau ist eine uralte Kulturlandschaft und seit 7 000 Jahren ununterbrochen von Menschen besiedelt. Diese Einzigartigkeit gibt es in Europa sonst nur noch im Pariser Becken.

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