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Bettina Werner ist neue Assistentin des Stadtmarketings.
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Bettina Werner ist neue Assistentin des Stadtmarketings.

Bad Vilbel

Unsere Stadt soll schöner werden

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Auf die neue Hauptamtliche des Stadtmarketings warten viele Aufgaben.

Das geschwungene V als Logo der Stadt Bad Vilbel trägt Bettina Werner schon am Revers. Die Nordhessin ist seit einer Woche die neue Hauptamtliche im Verein für Stadtmarketing. Gestern haben der Stadtmarketing-Vorsitzende Kurt Liebermeister und sein Stellvertreter Claus-Günther Kunzmann die Nordhessin offiziell der Presse vorgestellt.

Werner ist nun Assistentin des Vorstands, ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie reichen von der Betreuung und Mitorganisation des Quellenfestes über die der Mitglieder des Vereins und der Graffiti-Aktionen. Außerdem soll die 49-Jährige sich um das Baustellenmarketing kümmern. Als wichtige Aufgabe für die Zukunft sieht das Stadtmarketing zudem die Einbindung der Neubürger, die zukünftig in einem der Neubaugebiete ein Zuhause finden werden. Nicht zu vergessen: Die Organisation verkaufsoffener Sonntage, das Stadtbild und die Weiterentwicklung der Frankfurter Straße.

Umzug von Frankenberg nach Bad Nauheim.

Das Rüstzeug dafür bringt sie mit. Als Bankfachwirtin hat sie einerseits das notwendige finanzielle Know-How. Andererseits hat sie auch neun Jahre Berufserfahrung in einer Stadtverwaltung gesammelt. Im nordhessischen Frankenberg war sie zuletzt Referentin des Bürgermeisters und als solche mit mit Controlling, Projektmanagement und Stadtmarketings sowie Pressearbeit befasst. Der Liebe wegen hat es die Mutter von zwei Kindern nun von Nordhessen nach Süden gezogen. Laut Liebermeister hat sie sich gegen 61 andere Bewerber auf die Stelle durchgesetzt.

Ihrer neuen Aufgabe blickt Werner freudig entgegen. Bad Vilbel sei eine sehr interessante Stadt, die Altes mit Neuem toll vereine, sagt sie. Sie freue sich auf die vielfältigen Aufgaben. An der Stelle gefalle ihr auch, dass sie den Kontakt zu den Gewerbetreibenden halten solle. „Aber ich denke es wird mir alles Spaß machen“, sagt Werner.

Wie ihr Vorgänger hat Werner eine Teilzeitstelle. Die Ende des Jahre von den Stadtverordneten beschlossene Aufstockung auf eine Vollzeitstelle mit einem städtischen Zuschuss von rund 27 000 Euro ist allerdings Makulatur. Im gleichen Zuge hat die Stadt per Vertrag mit dem Verein festgelegt, dass sie sich „zur Förderung der Außendarstellung, der werblichen Aktivitäten und die Wirtschaftsförderung“ des Stadtmarketing-Vereins „bedient“.

Stadtwerkel bezuschussen Stadtmarketing

Im Frühjahr hatte die Stadtverwaltung den Vertrag mit dem Stadtmarketing dahingehend geändert, dass der Verein nur noch einen Zuschuss von 15 000 Euro für die Stelle eines hauptamtlichen Mitarbeiters bekommen sollte. Zusätzlich stellt die Stadt durch den neuen Vertrag jährlich 7 000 Euro zur Verfügung, mit denen der Verein 450-Euro-Kräfte beschäftigen kann. Laut Liebermeister hat der Verein bisher davon aber noch keinen Gebrauch gemacht.

Dass Werner nicht wie Oehmichen Geschäftsführer des Vereins ist, sondern Assistentin des Vorstands, wollte Liebermeister nicht kommentieren. Kunzmann erklärt es so: Der Verein habe eben einen sehr aktiven geschäftsführenden Vorstand, der sich wöchentlich treffe. Daraus müsse man Konsequenzen ziehen. Denn sonst „beißt sich das irgendwann mit der Position des Geschäftsführers“. Das solle auch für Außenstehende sichtbar sein.

Dass der Zuschuss trotz der vielen Aufgaben nun geringer ausfalle als bisher sei schlicht und einfach der Haushaltslage der Bad Vilbels geschuldet, erläutert Kunzmann. „Die Stadt subventioniert uns ja.“ Neben dem Geld der Stadt wird die Stelle von Werner laut Liebermeister zudem etwa zur Hälfte von den Stadtwerken Bad Vilbel finanziert.

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