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Karben

Umleitungen für Ausbau

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Im Frühjahr sollen die Arbeiten an der B 3 für die Nordumgehung beginnen.

Symbolisch war die Freigabe des ersten Teilstücks der Nordumgehung ein großer Akt. Die Auswirkungen für den Verkehr bleiben aber erst einmal gering. Lediglich zwischen Burg-Gräfenrode und Heldenbergen lässt es sich jetzt schon zügiger reisen. Weniger Verkehr durch Groß-Karben wird es erst geben, wenn der Lückenschluss zur Bundesstraße 3 vollzogen ist. 66 Prozent weniger Autos am Tag sollen dann laut einer Prognose über die Bahnhofstraße rollen. Hessen Mobil plant, die gesamte Nordumgehung Ende des Jahres für den Verkehr freizugeben.

Ein wichtiger Punkt für jenen Lückenschluss zur B 3 ist die Kreuzung am Berufsbildungswerk Südhessen (BBW) und dem Rewe-Center. Ihr Umbau soll laut Hessen-Mobil-Sprecher Joachim Schmidt im Frühjahr beginnen. Genaueres könne er zum Zeitplan nicht sagen. „Wir müssen abwarten, wie das Wetter wird“, so Schmidt.

Neue Zufahrt für Markt

Die Kreuzung wird in mehreren Phasen komplett umgebaut. Deswegen wird es provisorische Zufahrten für das BBW und das Rewe-Center sowie veränderte Rad- und Gehwegsführungen geben. Die Pläne der Projektmanagementgesellschaft Deges, die die Umfahrung im Auftrag des Landes geplant hat und baut, sehen vor, dass der Markt eine neue Zufahrt von der künftigen Umgehung erhält. Die direkte Anbindung an die B 3 entfällt.

Die Bundesstraße wird jedoch nicht nur im Kreuzungsbereich ihre Gestalt ändern. Vom Abzweig der Landesstraße 3205 bei Kloppenheim bis zur Petterweiler Straße soll sie vierspurig ausgebaut werden. Während der Bauarbeiten im Sommer werde man diesen Abschnitt in Fahrtrichtung Frankfurt sperren, sagt Schmidt. Für die betroffenen Autofahrer soll es eine Umleitung über Petterweil geben. Noch fließt der Verkehr an dieser Stelle wie gewohnt. In der vergangenen Woche sind im Kreuzungsbereich aber schon Bäume gefällt worden. Ansonsten passiert dieser Tage nicht viel in punkto Nordumgehung. „Auf Grund der Witterung wird zur Zeit am Streckenbau planmäßig nicht gearbeitet“, teilt Schmidt mit.

Rund 20 Millionen Euro kostet die rund 3,2 Kilometer lange Nordumgehung insgesamt. Davon zahlt das Land rund 17,4 Millionen Euro, die die Stadt vorfinanziert. Der Wetteraukreis steuert 2,7 Millionen Euro bei. Die künftige Umfahrung beginnt im Osten von Groß-Karben, verläuft nördlich um den Stadtteil herum geführt und mündet beim Rewe-Center in die B 3.

Am 16. Dezember 2015 wurde der erste Bauabschnitt zwischen der Heldenberger Straße und der Burg-Gräfenröder Straße (L 3351) für den Verkehr freigegeben. 2016 wird im zweiten Abschnitt zwischen der Burg-Gräfenröder-Straße und der Eisenbahnbrücke die Straße gebaut.

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