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Beim Krafttraining sollten Herzpatienten vorsichtig sein. Sinnvoll sind Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Joggen.
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Beim Krafttraining sollten Herzpatienten vorsichtig sein. Sinnvoll sind Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Joggen.

Karben

Der Traum vom Fitnesszentrum

Zu einer kontroversen Diskussion hat der Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Sport der Stadt Karben geführt, die Sportstätten um ein zentrales Gesundheits- und Fitnesszentrum zu bereichern.

Während die Sozialdemokraten die Idee aufgreifen, hagelt es aus den Reihen der CDU-FW-FDP-Koalition Ablehnung. Die Koalition macht deutlich, dass sie kein Geld für neue Sportstätten ausgeben will. „Wer eine neue Halle fordert, der muss sie selbst finanzieren“, sagt Bürgermeister Guido Rahn (CDU). Bei den vorhandenen Hallen gebe es einen „Sanierungsstau“ von 1,3 Millionen Euro. Laut Rahn gibt es in allen Stadtteilen Übungsräume für die Sportvereine.

Für FW-Fraktionschef Michael Ottens ist ein Gesundheits- und Fitnesscenter ein „Wolkenkuckucksheim“. Weder die Sportvereine noch die Stadt hätten das Geld dafür. Die Freien Wähler sind für einen Sport- und Bewegungspark in Okarben. Der sei mit einem Gesundheitszentrum nicht zu vergleichen, weil es nicht um teure Räume gehe, sondern darum, „wenig genutzte Sportplätze kostengünstig“ zu „revitialisieren“.

„Wir müssen gemeinsam mit den Sportvereinen eine Weichenstellung vornehmen, die eine Zukunft für die Vereine in der Stadt Karben sichert“, fordert hingegen der SPD-Fraktionschef Thomas Görlich. Ein vielfältiges sportliches Angebot setze die entsprechenden Räume voraus. „Es kann nicht der richtige Weg sein, dass sich die Stadt von Anfang an aus einer solchen Diskussion mit dem Kostenargument herauszieht“, sagt die SPD-Vorsitzende Christel Zobeley. Es gebe viele Modelle, wie eine Stadt auch bei klammen Finanzen ein solches Projekt finanzieren könne, „zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit einem privaten Investor“. Das müsse sorgfältig geprüft werden.

Für den CDU-Vorsitzenden Mario Beck ist die SPD-Stellungnahme „reine Wahlkampfshow“. Bei der Entscheidung über den Haushalt der Stadt habe die SPD dazu keinen Antrag gestellt. Werner Wiegand, Vorsitzender des Turnvereins Petterweil, wundert sich, „dass jetzt Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats kundtun, was nicht möglich ist“. Es wäre sinnvoll, erst einmal zu eruieren, ob die Sportverein ein Fitnesscenter überhaupt wollen oder ob sie zu dem Ergebnis kommen, dass es „gar nicht zu stemmen beziehungsweise zu finanzieren ist“, meint er. ieb

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