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Traktor vor der Burgruine Münzenberg
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Traktor vor der Burgruine Münzenberg

Werben für die Wetterau

Touristen gesucht

Der Wetteraukreis setzt beim Tourismus auf seine historischen Sehenswürdigkeiten. Jetzt sollen auch die kleineren Orte von der Werbung profitieren.

Von Bruno Rieb

Das Logo zeigt eine sanft geschwungene grüne Linie, die die gewellte Landschaft der Wetterau symbolisiert. Auf dieser Linie stehen Symbole für die historischen Sehenswürdigkeiten zwischen Taunus und Vogelsberg: der Keltenfürst vom Glauberg, ein Limesturm und die Münzenburg. Der Wetteraukreis setzt beim Tourismus auf seine historischen Sehenswürdigkeiten. Es wird schon kräftig geworben: Eine Erlebniskarte „Kelten, Römer, Mittelalter“ ist erschienen und drei aufwendige Broschüren locken, Kelten, Römer oder Mittelalter in der Wetterau zu entdecken.

Vor gut einem Jahr wurde ein Konzept entwickelt, wie der Kreis seine historischen Schätze touristisch vermarkten kann. Um dieses Konzept besser umzusetzen, beschloss der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung, die kommunale Arbeitsgemeinschaft „Archäologie-Landschaft Wetterau“ zu gründen. Es war eine der seltenen einstimmigen Entscheidungen des Parlamentes. Das Vorhaben wurde allseits gelobt. „Es profitieren auch die kleineren Kommunen im Ostkreis“, sagte Edwin Gottlieb, CDU-Abgeordneter aus der kleinen Ostkreis-Kommune Kefenrod. „Wir erhoffen eine Belebung der historischen Orte“, sagte Hannelore Rabl, Grünen-Abgeordnete aus Bad Vilbel, der größten Wetterau-Kommune. Kritisch angemerkt wurde nur, dass die AG „ein Bürgermeistergremium“ sei. Ihm gehören vor allem die Rathauschefs an.

Die Planungen der Mitglieder sollen aufeinander abgestimmt und Gemeinschaftslösungen sollen eingeleitet werden, heißt es in der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur AG-Gründung. Als Aufgaben werden die Aufbereitung von Informationen, etwa durch Schautafeln oder Flyer genannt, die Erschließung touristischer Erlebnispunkte, Referenzobjekte zu schaffen und vermarktbare Produkte zu entwickeln.

Ein aktuelles touristisches Projekt gibt es am Vulkanradweg, allerdings geht es hier mehr darum, die Natur zu erleben. Zwischen Selters und Stockheim sollen zwei Aussichtsplattformen gebaut, Rundwege beschildert und Informationstafeln aufgestellt werden. 77000 Euro kostet das, 39000 Euro davon kommen aus dem Leader-Programm der Europäischen Union, mit dem die EU die Entwicklung des ländlichen Raums fördert.

Der Vulkanradweg, verbunden mit der reichen Natur in diesem Abschnitt „bieten ausgezeichnete Voraussetzung für eine modellhafte Besucherlenkung und -information sowie die touristische Erschließung einer herausragenden Flusslandschaft“, sagt Landrat Joachim Arnold (SPD), der sich kräftig für die touristische Vermarktung der Wetterau ins Zeug legt.

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