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Ulrich Tukur und Peter Kurth arbeiten im neuen "Tatort" "Angriff auf Wache 08" zusammen.

HR-Krimi

Tatort "Angriff auf Wache 08" spaltet Fangemeinde - Til Schweiger hat klare Meinung

Der Murot-Tatort "Angriff auf Wache 08" am Sonntag sorgte für ganz unterschiedliche Reaktionen. Til Schweiger positionierte sich klar. 

Update, 21. Oktober 2019: Der Tatort "Angriff auf Wache 08" am Sonntag, der zu weiten Teilen in Friedberg gedreht wurde, spaltete die Fangemeinde. Zuvor war klar: Es wird skurril. 7,98 Millionen Zuschauer verfolgten die Ausstrahlung um 20.15 Uhr. Das bedeutet einen starken Marktanteil von 23 Prozent. 

Tatort "Angriff auf Wache 08": Til Schweiger äußert Meinung

Til Schweiger beschrieb seine Meinung zum Tatort "Angriff auf Wache 08" mit klaren Worten: "Jede Folge der Augsburger Puppenkiste war glaubwürdiger, besser gespielt und vor allem spannender", schrieb der Schauspieler. Auch eine wohlwollende Kritik auf faz.net von Oliver Jungen kommentierte er: "Lieber Oliver, was hast du genommen, bevor du diese “Kritik” geschrieben hast?!"

Hintergrund: Die frühere US-Kaserne in Friedberg ist ein beliebter Drehort für TV-Produktionen, auch beim Hessischen Rundfunk. Im vergangenen September hatte ein HR-Filmteam dort gedreht. Im Fokus stand eine ehemalige Fahrzeughalle, die für den "Tatort" als Polizeiwache dient und angegriffen wird.

"Tatort"-Dreh in Friedberg: "Angriff auf Wache 08" mit Ulrich Tukur und Peter Kurth

Nun ist es soweit: Am Sonntag, 20. Oktober 2019, wird  der Tatort "Angriff auf Wache 08" gezeigt. Der Krimi soll dann wie gewohnt um 20.15 Uhr in der ARD gesendet werden. Eine Besonderheit: Die Musik

Mittendrin: Hauptdarsteller Ulrich Tukur alias Kommissar Felix Murot. Auch darüber hinaus ist über die Besetzung schon einiges bekannt: 

  • Ulrich Tukur: Felix Murot 
  • Peter Kurth: Walter Brenner 
  • Christina Große: Cynthia Roth 
  • Barbara Philipp: Magda Wächter 
  • Thomas Schmauser: Rüdiger Kermann 
  • Sascha Nathan: Schließer Manfred

Nimmt man die letztjährigen Dreharbeiten in Friedberg - sie liefen von Mitte August bis Mitte September in der Region - als Maßstab, dann dürfte es ein knallender "Tatort" werden: Bei dem Dreh auf dem ehemaligen Kasernengelände waren mehrere Explosionen zu sehen und zu hören. Auch in Hanau wurde gedreht. 

"Tatort": Jede Menge Feuer in Friedberg für "Angriff auf Wache 08"

Um was geht's im Tatort aus Hessen? Irgendwo an der Peripherie zwischen Frankfurt und Offenbach, so heißt es beim Hessischen Rundfunk, steht eine alte, einsame Polizeiwache. Mittlerweile ist sie ein Polizeimuseum, wird bald abgewickelt und beherbergt nur noch zwei Polizisten: Walter Brenner und seine Kollegin Cynthia.

Brenner ist ein alter Freund von Felix Murot. Der beschließt, seinen Ex-Kollegen aus BKA-Tagen zu besuchen. In der Zwischenzeit braut sich jedoch etwas zusammen in der Stadt: Eine Sonnenfinsternis, eine Tochter, die ihren ermordeten Vater gerächt hat und sich in das Revier rettet, und ein Gefangenentransport mit Schwerkriminellen, der mit einer Reifenpanne vor dem Revier strandet. Plötzlich wird das Revier beschossen, eine Bande eröffnet das Feuer. Die Hölle bricht los.

Das Team, das für diese Hölle - die Explosionen in Friedberg - verantwortlich war, ist beispielsweise auch bei der RTL-Action-Serie "Alarm für Cobra 11" mit an Board. Da knallt es bekanntlich des Öfteren. Im Tatort "Angriff auf Wache 08" dürfte es nicht anders werden. 

Tatort "Angriff auf Wache 08": Kritik mit unterschiedlichen Ergebnissen

Bei den Kritikern kommt der Tatort "Angriff auf Wache 08" unterschiedlich an: 

  • "Der ironische und mit Reminiszenzen an Hollywood gespickte Krimi nimmt seine Figuren und die Story einfach nicht ernst genug, um den Zuschauer zu packen", heißt es etwa auf swp.de. 
  • Der Kritiker Rainer Tittelbach ist angetan: "Dieser 'Tatort' ist ein faszinierender Genrefilm, der zu recht auf political correctness & Botschaften pfeift und stattdessen lieber mit coolen Kinogesten, ästhetischer Ironie und mit Wehmut an Zeiten erinnert, in denen noch nicht mit Handy und Internet die klassische Spannungsdramaturgie kaputt gemacht wurde", schreibt er. 
  • Auf stern.de heißt es: "Dieser Film ist ein Meisterwerk."

jwr/fd

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