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Wölfersheim

Streit um Oberstufe

Die Wölfersheimer protestieren gegen den Beschluss der Kreisregierung, am gymnasialen Zweig der Singbergschule nur zwei Klassen pro Jahrgang zuzulassen.

Der Beschluss des Kreisausschusses, am gymnasialen Zweig der Singbergschule in Wölfersheim nur zwei Klassen pro Jahrgang zuzulassen, stößt in Wölfersheim auf heftigen Protest. Der gymnasiale Zweig sei im vergangenen Jahr erfolgreich mit 82 Schülern in drei Klassen gestartet, sagt Bürgermeister Rouven Kötter (SPD). Das Konzept der Schule werde "außerordentlich gut angenommen". Mehrere Millionen Euro seien in den Ausbau der Schule geflossen. Kötter: "Wir können nicht akzeptieren, wenn dieses Erfolgsmodell nun durch einen kurzsichtigen Beschluss auf Kreisebene gefährdet werden soll."

Die Kreis-CDU wolle so dafür sorgen, dass keine Butzbacher Schüler nach Wölfersheim kommen, vermutet der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Wölfersheimer Parlament Rudger Rauch.

Der gymnasiale Zweig sei von Anfang an nur zweizügig geplant gewesen, sagt der schulpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Tobias Utter. Er sei eingerichtet worden, weil das Augustinergymnasium in Friedberg überlaufen war und sei nie für Butzbacher Schüler gedacht gewesen. Wenn der Gymnasialzweig ohne Schüler aus Butzbach gefährdet sei, dann seien die Zahlen für die Antragstellung nicht seriös gewesen.

Der Gymnasialzweig sei keineswegs ohne die Butzbacher Schüler gefährdet, entgegnet Kötter. Bei nur zwei Klassen pro Jahrgang sei nicht einmal genügend Platz für die Wölfersheimer Schüler, schon gar nicht für die Echzeller und Reichelsheimer. (ieb)

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