Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Thomas Stöhr ist  Bürgermeister von Bad Vilbel.
+
Thomas Stöhr ist Bürgermeister von Bad Vilbel.

CDU Bad Vilbel

Stöhr als Spitzenkandidat

  • Martin Brust
    VonMartin Brust
    schließen

Obwohl er gar nicht ins Parlament einziehen kann, führt Bürgermeister Stöhr erneut die Kommunalwahlliste der Bad Vilbeler CDU an. Die Junge Union bekommt 20 Prozent der Plätze.

Der Spitzenkandidat der CDU bei den Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr wird sein Mandat nicht ausüben – das steht bereits fest. Denn es handelt sich um den amtierenden Bürgermeister Thomas Stöhr, und der darf – ebenso wie die anderen Magistratsmitglieder – nicht Mitglied der Stadtverordnetenversammlung sein.

Warum steht Stöhr also auf Platz 1 der Kandidatenliste, die der Vorstand der CDU aufgestellt hat und über die auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstag entschieden wird? „Wenn ich die Punkte, für die mir die Bürger ihr Vertrauen gegeben haben, umsetzen will, kann es mir nicht egal sein, wie die Stadtverordnetenversammlung zusammengesetzt ist“, begründet Stöhr sein Engagement. Das gelte analog für den hauptamtlichen Ersten Stadtrat Jörg Frank (Platz 5) und für die ehrenamtlichen CDU-Mitglieder des Magistrats, die alle auf der Kandidatenliste stehen.

Der echte Spitzenkandidat und Zweitplatzierte ist also Tobias Utter, CDU-Vorsitzender in der Stadt und Mitglied in Land- sowie Kreistag. Utter stellte auch die 84 Kandidaten lange Liste für die Presse vor. 45 davon stehen auf dem Wahlzettel, realistische Chancen auf ein Mandat in der Legislaturperiode gibt es bis etwa Platz 36. Zusätzlich zu den sieben Magistratsvertretern auf der Liste wird der ein oder andere Platz zwischen 2011 und 2016 durch besondere Umstände frei werden. Wegen Umzügen und einem Todesfall gab es in der aktuellen CDU-Fraktion drei Nachrücker.

Ein Drittel Frauen

Utter lobte die Ausgewogenheit der Liste, die zu gut einem Drittel mit Frauen besetzt ist und auf der alle Stadtteile gut berücksichtigt seien. Auf den wenig aussichtsreichen Plätzen 38 und 40 kandidieren mit Saardallah Barakat ein Mitglied der syrisch-orthodoxen Gemeinde und mit Anzelika Savickaja eine EU-Ausländerin. Die litauische Staatsbürgerin darf bei Kommunalwahlen kandidieren.

Zufrieden mit der Kandidatenliste ist auch der ehemalige Vorsitzender der Jungen Union (JU) Bad Vilbel, Sebastian Wysocki. Kein Wunder, denn mit neun der 45 Hauptkandidaten stellt die JU 20 Prozent der voraussichtlichen Wahlliste. „In der südlichen Wetterau ist die CDU Bad Vilbel damit sicherlich mit an der Spitze der Parteienlandschaft“, so Wysocki. Er selbst ist auf dem elften Platz der am weitesten vorne platzierte Vertreter der jungen Generation in der örtlichen CDU.

Außer im Stadtparlament will sich Wysocki künftig auch als Kreisvorsitzender der JU engagieren. Er wurde jedenfalls einstimmig für diesen Posten nominiert, die Wahl ist im Januar 2011. An der Spitze der JU in Bad Vilbel steht seit vergangener Woche der 19-jährige Fridolin Pflugmann, ebenfalls ein aussichtsreicher Kandidat für das Stadtparlament. Und einer von drei Schülern auf der CDU-Liste.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare