Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Steine des Anstoßes.
+
Die Steine des Anstoßes.

Stöhr gegen Sanierung in Etappen

  • Martin Brust
    VonMartin Brust
    schließen

Vilbeler Bürgermeister will Gehwege erst 2013 sanieren, die SPD abschnittsweise

Der Teufel steckt bekanntlich gerne im Detail. Das gilt auch für die Gehwege entlang der Frankfurter Straße in der Vilbeler Innenstadt. Denn sowohl die oppositionelle SPD als auch die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) an der Spitze sind sich einig, dass die Gehwege entlang der zentralen Straße der Innenstadt saniert werden müssen. Stöhr favorisiert allerdings weiterhin, mit den Arbeiten in der Frankfurter Straße erst nach Ende der Bauarbeiten an der Neuen Mitte und auf dem Ströbel-Gelände zu beginnen – also wohl nicht vor Frühjahr 2013. Die SPD will in Etappen sanieren, dafür aber bereits ein Jahr früher starten. Das geht aus einem Antrag für die kommende Stadtverordnetenversammlung hervor.

„Mit den beiden Großbaustellen Ströbel und Neue Mitte können wir den Bürgern, Einkäufern und Geschäftsleuten nicht noch eine teilweise Sperrung der Gehwege zumuten, die für eine Sanierung nötig wäre“, ist Bürgermeister Stöhr überzeugt.

Die SPD hingegen glaubt, mit einem Stufenplan trotz der beiden Großbaustellen schon ein Jahr früher als bislang vorgesehen starten zu können. Sie will ab Ende der bevorstehenden Frostperiode im Frühjahr 2012 die Gehwege zwischen Woolworth und Hasengasse sanieren lassen. Als zweiter Abschnitt soll der Bereich zwischen Altem Rathaus und Grünem Weg folgen. Dabei bliebe der Bereich mit den beiden Großbaustellen ausgenommen.

Bürgermeister Stöhr hält den Antrag für Populismus, es sei unklar, „was die SPD noch bewirken will, außer sich in die Presse zu bringen“. Die Stadt gehe jeder gemeldeten Schadstelle unverzüglich nach. Zwei Beschäftigte der städtischen Kanalabteilung seien permanent mit der Unterhaltung der Gehwege beauftragt und würden Stolperfallen sofort beseitigen. Wenn größere Ausbesserungen – etwa an den vielen Ausfahrten – nötig seien, beauftrage der Fachdienst Tiefbau die Jahresvertragsfirma der Stadt. „In diesem Jahr wurden rund 6000 Euro hierfür eingesetzt“, so Stöhr weiter. Jetzt in der Frostperiode komme Kaltasphalt zum Einsatz, mit dem Lücken schnell gefüllt werden könnten. Gehwegsteine, die sich herausgehoben hätten, würden so vorübergehend ersetzt und dann im Frühjahr wieder eingebaut.

Die Gehwege in der Frankfurter Straße sind schon länger Thema in der Stadt. Zu Jahresbeginn hatte der Sozialverband VdK Unterschriften für ein barrierefreies Vilbel gesammelt, im Spätsommer hat die SPD 350 Stimmen gegen die schlechten Bürgersteige mobilisiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare