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Bad Vilbel

Stadt will Einkaufsstraße aufwerten

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Bis zum Hessentag 2020 soll die Frankfurter Straße schöner werden. Sie ist eine der sozialen und ökonomischen Lebensadern der Quellenstadt.

Bevor im Juni 2020 Hunderttausende zum Hessentag nach Bad Vilbel kommen, will die Stadt die Frankfurter Straße, eine ihrer ökonomischen und sozialen Lebensadern, aufwerten. Zwischen dem Kreisel am Südbahnhof und dem Alten Rathaus soll die Straße schöner werden, damit sich die Menschen dort länger aufhalten und der Einzelhandel gestärkt wird. In dem rund einen Kilometer langen Abschnitt reiht sich Geschäft an Geschäft. Es gibt etliche Arztpraxen. Kleinere gastronomische Betriebe buhlen um Kunden. Besonders stolz ist man im Rathaus auf den Niddaplatz, wo sich 2013 unter anderem die neue Stadtbibliothek, eine schwedische Bekleidungskette, eine Drogeriekette und Cafés ansiedelten. Der Niddaplatz befindet sich ungefähr in der Mitte des Abschnitts.

Mahnende SPD-Worte

Das Vorhaben der Stadt zielt auf die Teile der Frankfurter Straße, die vor und hinter dem Platz liegen. Vergangene Woche hat der Magistrat das Frankfurter Ingenieurbüro „Albert Speer und Partner“ beauftragt ein Konzept auszuarbeiten. „Einbezogen werden auch die Übergänge zu den schmalen Seitenstraßen, den öffentlichen Räumen und den Plätzen“, sagt Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU). So sollen beispielsweise Stichwege zur Nidda saniert werden. Außerdem sind an manchen Stellen neue Straßenbeleuchtungen geplant, und die Stadt will einige historische Gebäude illuminieren. Neue Sitzgelegenheiten sollen erst nach dem Hessentag kommen.

Der zweite Vorsitzende des Gewerberings Bad Vilbel, Steffen Kreiling, findet die Initiative der Stadt gut, gelte deren Augenmerk doch dem Niddaplatz. „Bitte vergesst den Rest der Straße nicht“, sei in den zurückliegenden Jahren stets der Appell des Gewerberings gewesen, sagt Kreiling, der ein Schuhgeschäft an der Frankfurter Straße führt. Es gebe mehrere Stellen, die eine Aufhübschung und Neugestaltung vertragen könnten, meint der Unternehmer. Den Abzweig in den Grünen Weg und den Bereich vor dem Alten Rathaus nennt Kreiling als Beispiele. Nach dem Willen von Stadtrat Wysocki soll die Bevölkerung sich mit eigenen Ideen in das Konzept einbringen können. Wie genau das geschehen kann, ließ er offen.

Die SPD in Bad Vilbel hatte vor rund zwei Wochen eine Verlegung der Buslinien aus der Frankfurter Straße ins Spiel gebracht. Diese müsse in Gänze wieder zu einer „ansprechenden Einkaufsmeile“ werden. Sonst sei zu befürchten, „dass die Frankfurter Straße links und rechts der Neuen Mitte langsam wegbricht“, sagte SPD-Stadtrat Udo Landgrebe.

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