Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rosbach

Stadt kauft Tennis-Center

Die Stadt Rosbach hat für 350?000 Euro das ehemalige Tennis-Center am südlichen Ortsrand von Nieder-Rosbach gekauft. Dadurch verhindert sie die Umwandlung in eine Soccer-Arena.

Von Bruno Rieb

Sie ist damit einer Investorengruppe aus Hofheim zuvorgekommen, die die 7791 Quadratmeter große Anlage in eine Soccer-Arena, eine Halle mit Kleinfußballfeldern, umwandeln wollte. Man habe Verkehrs- und Lärmbelästigungen für die Anwohner abwenden wollen, begründet Rosbachs Rathauschef Detlef Brechtel (parteilos) den Schritt.

Die Stadt hat in letzter Minute zugeschlagen. Bei einer Zwangsversteigerung hatte die Investorengruppe das höchste Gebot abgegeben. In dieser Woche bot die Stadt dann noch mehr und erreichte die Einstellung des Zwangsversteigerungsverfahrens. Inzwischen ist der Kaufvertrag unterschrieben, teilt Brechtel mit. Das Stadtparlament hatte bereits am 29. Juni die Voraussetzungen für den Erwerb der Immobilie geschaffen. Eine Veränderungssperre wurde verhängt und eine Vorkaufssatzung erlassen. Erst sie ermöglichte es der Stadt, noch nach Abschluss der Versteigerung ein Gebot abzugeben und das Tennis-Center zu kaufen.

Grünfläche oder Wohnungen?

Die Investoren wollten in der Ex-Tennishalle sechs Fußballplätze einrichten, vier davon 30 mal 15 Meter, zwei 15 mal zehn Meter groß. Von morgens 10 Uhr bis Mitternacht sollte gespielt werden können. Das Einzugsgebiet der Soccer-Arena sollte von Frankfurt bis Butzbach, von Oberursel bis Büdingen reichen.

Die Anlage wäre für bis zu 100 Personen gleichzeitig nutzbar gewesen, sagt Brechtel. Das hätte Lärmbelästigungen für die Bewohner der Wohngebiete Obergärten und Hessenring bedeutet. Ein vernünftige Verkehrsanbindung der Halle fehlt. Sie ist nur über einen schmalen Feldweg zu erreichen. Neben der Anlage liegt der Steinmauergraben, ein Bach, dessen ökologische Bedeutung nur unzureichend berücksichtigt wurde, als 1976 das Tennis-Center entstand, so Brechtel.

Er sieht für das Areal drei Nutzungsmöglichkeiten: Als Grünfläche könnte es die Pufferzone zu den Wohngebieten erweitern, der angrenzende städtische Sportplatz könnte größer werden oder das Wohngebiet Obergärten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare