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Die Stadt Karben kann sich über ein Erbe freuen. (Symbolbild)
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Die Stadt Karben kann sich über ein Erbe freuen. (Symbolbild)

Karben

Stadt Karben freut sich über Erbe

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Eine Bürgerin hat der Stadt Karben (Wetterau) 112.000 Euro vermacht. Sie hat in ihrem Testament festgelegt, wofür die Stadt das Geld ausgeben darf.

Lieselotte Mais war eine betagte Dame, die von Februar 2008 bis zu ihrem Tod am 8. Mai 2016 im ASB-Altenzentrum in Karben (Wetteraukreis) lebte. 94 Jahre wurde die gebürtige Berlinerin alt, bald 40 Jahre hatte sie im Kärber Stadtteil Kloppenheim gelebt. Wie Bürgermeister Guido Rahn (CDU) in dieser Woche bekanntgab, hat die Seniorin der Stadt Karben rund 112 000 Euro vermacht. Denselben Betrag haben auch jeweils die Deutsche Krebshilfe und die SOS-Kinderdörfer erhalten.

Andere Erben gab es nicht. Lieselotte Mais’ Ehemann war schon 1974 verstorben, Kinder hatte das Paar keine. Mais verfügte, dass die Stadt ihren Anteil für die Altenhilfe verwenden muss. Nicht für ein Projekt auf einmal, sondern für mehrere kleine werde die Stadt das Geld ausgeben, äußerte Rahn.

In den vergangenen zehn Jahren hat es so einen Fall in Karben Rahn zufolge nicht mehr gegeben. Bad Vilbel durfte sich 2013 über ein Erbe freuen. Damals vermachte der frühere Bürgermeister Erich Glück der Stadt sein Wohnhaus an der Kurt-Moosdorf-Straße und einen sechsstelligen Geldbetrag. Die genaue Höhe wollte ein Stadtsprecher am Donnerstag nicht nennen.

Erich Glück war von 1968 bis 1980 Bürgermeister von Bad Vilbel. Er starb 2012 im Alter von 92 Jahren, vier Jahre zuvor war seine Frau gestorben. Mit dem Geld wurde eine Stiftung für „unverschuldet in Not geratene, vornehmlich christlich geprägte Bad Vilbeler Bürger“ gegründet. In Glücks einstigem Wohnhaus leben dem Stadtsprecher zufolge heute rund 25 Flüchtlinge.

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