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Sportler müssen warten

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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Bad Vilbel Bau der Dreifeld-Halle auf dem Heilsberg verzögert sich / Stadt hofft auf Zuschuss

Manche, darunter auch Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU), sprechen vom Jahr 2012, andere hingegen von 2013, bis mit dem Bau der Dreifeld-Halle für die Sportler des SSV-Heilberg begonnen werden kann. Dabei hätte theoretisch schon in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen können, denn das Geld ist vorhanden. Von den 60 Grundstücken im Neubaugebiet „Taunusblick“ sind bis auf zwei Parzellen alle verkauft, berichtet Stöhr. Mit dem Erlös soll unter anderem die Sporthalle finanziert werden.

Die Baukosten werden auf vier Millionen Euro taxiert. Die Stadt hat jedoch die Möglichkeit, einen Zuschuss von rund 200?000 Euro vom Land zu erhalten. Dazu müsste die Halle auf einer entsprechenden Prioritätenliste platziert sein. Außerdem dürfen auf der Baustelle in spe am SSV-Fußballplatz an der Carl-Schurz-Straße die Arbeiten noch nicht begonnen haben.

Zur Dringlichkeit hatte SSV-Vize-Vorstandschef Peter Gellings im Frühjahr einiges gesagt. Die Aktiven der verschiedenen Abteilungen müssten in andere Stadtteile ausweichen. Die Fußballjugend fahre bei Heimspielen im Winter mangels Hallenkapazität nach Butzbach.

„Wir haben den Antrag für einen Zuschuss gestellt, warum sollen wir den Steuerzahler nicht entlasten, wenn die Möglichkeit besteht?“, begründet Bürgermeister Stöhr das Warten auf den erhofften Bescheid. Entlastet werden allerdings nur Vilbeler Steuerzahler, denn auch Landesmittel sind ja Steuergeld.

Vom Wetteraukreis kann die Quellenstadt keinen Euro für die Halle erwarten. „Der Kreis hat sich vor Jahren aus der Finanzierung von Sportstätten für Vereine zurückgezogen“, berichtet auf Anfrage Thomas Alber, Vorsitzender des Sportbeirates des Wetteraukreises. Geld fließt nur noch, wenn die Halle von Schulen genutzt wird, was auf dem Heilsberg nicht der Fall ist.

Die Wartezeit soll laut Stöhr nicht ungenutzt verstreichen. Hinter den Kulissen laufe die Detailplanung weiter. Der Rathauschef erwartet, dass in der ersten Hälfte des nächsten Jahres die Bagger anrollen können.

Das Jugendzentrum an der Halle wurde aus dem Plan gestrichen. Der Bau des Treffs war in der Debatte um die strittige Bebauung des Freizeitgeländes Amiwiese ein Argument der Befürworter, darunter der Initiator der Halle, der SSV-Vorsitzende und damalige Ortsvorsteher Klaus-Peter Schulz. Das Jugendhaus soll nun mit Rücksicht auf die Nachbarn auf der Hangweise „Christenecke“ geplant werden.

Trotz der vielen Jugendlichen auf dem Heilsberg gibt es dort kein Jugendzentrum. Laut der Grünen im Ortsbeirat kommt wöchentlich das Jugendmobil, mehr Anlaufstellen gebe es nicht. Das schaffe Probleme. Die Grüne forderten jüngst zumindest einen Streetworker.

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