Rosbach

Rathauschef will nicht mehr

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Bürgermeister Thomas Alber sieht zu wenig Rückhalt. Er schlägt eine vorgezogene Neuwahl vor.

Thomas Alber, parteiloser Bürgermeister von Rosbach, will sein Amt nicht länger als nötig bekleiden. „Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Bereitschaft zu Entwicklung und Veränderung der Stadtstruktur innerhalb der gewählten Vertreter nicht in dem Maße vorhanden ist, wie es die Stadt benötigt“, schreibt er in einer Stellungnahme.

Etliche Projekte müssten aber in den kommenden Jahren umgesetzt werden. „Diese sollten aus einer Hand geführt und organisiert werden.“ Deshalb hat Alber den Fraktionen eine vorgezogene Bürgermeisterwahl vorgeschlagen. Über den Termin einer Neuwahl und die vorzeitige Beendigung der Amtszeit entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

„Die SPD-Fraktion respektiert seine Entscheidung mit Bedauern“, teilt Herbert See, Pressesprecher der SPD Rosbach/Rodheim, mit. Alber habe viele, wenn auch nicht immer angenehme Entscheidungen zum Wohle der Bürger angestoßen und vorangetrieben.

Doch das „Anti-Alber-Bündnis“ habe gesiegt, so See. Vor allem der CDU und den Grünen wirft der Sozialdemokrat eine „Ablehnungspolitik“ vor.

Die SPD, die FWG und „Stimme Rosbach/Rodheim“ stehen tendenziell hinter Bürgermeister Alber. Eine vertraglich vereinbarte Koalition ist das jedoch nicht. pz

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