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Banknoten von 50, 20 und 10 Euro liegen auf einem Tisch.

Wetterau

Geld für Kommunen in der Wetterau

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Die Wetterauer Städte und Gemeinden können voraussichtlich mit einem Geldregen rechnen. Der Kreis hat mehr Geld eingenommen und soll den Überschuss weiterreichen, fordert die Kreistagskoalition aus CDU und SPD.

Davon träumen Bürgermeister: Die Wetterauer Städte und Gemeinden können voraussichtlich im nächsten Jahr mit einem konjunkturbedingten Geldregen rechnen. Der Kreis soll den Überschuss, der durch die positive Einnahmenentwicklung in diesem Jahr entstanden ist, an die Städte und Gemeinden im Kreis ausschütten, fordert die Kreistagskoalition aus CDU und SPD. „Mit dieser Kommunaldividende wollen wir die Wetterauer Kommunen an guten Ergebnissen auf Kreisebene profitieren lassen“, teilen die Fraktionsvorsitzenden Christine Jäger (SPD) und Sebastian Wysocki (CDU) mit. Beide Fraktionen wollen hierzu einen gemeinsamen Antrag einbringen. Der Antrag soll am heutigen Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss des Kreises diskutiert werden.

Nach Abzügen könnte für 2019 eine Sonderrücklage in Höhe von bis zu 8,8 Millionen Euro verteilt werden, sagte Wysocki der FR. Die Ausschüttung solle grundsätzlich im Verhältnis der Kreisumlagenzahlung erfolgen, heißt es. Daraus könnte sich etwa für Ortenberg ein Betrag von bis zu 230 000 Euro, für Büdingen von 680 000 Euro und für Bad Nauheim von 970 000 Euro ergeben, rechnet Wysocki vor.

Allerdings sei die Bildung der Sonderrücklage an einige Voraussetzungen gebunden, teilen CDU und SPD mit. Zum einen müsse der Jahresüberschuss des Haushaltsjahres über dem geplanten Plus liegen. Darüber hinaus seien mit den Mehreinnahmen zunächst Verluste zu decken, und es müsse die Liquiditätsreserve in Höhe von 20 Millionen Euro gebildet werden können, wie es das Regierungspräsidium Darmstadt als Aufsichtsbehörde verlange. Seien diese Bedingungen erfüllt, könnten 50 Prozent des Überschusses in den Topf für die Kommunen fließen, so Jäger und Wysocki.

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