Rosbach

SPD gegen Abwahl

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Der Parteivorstand schlägt eine Mediation mit dem parteilosen Bürgermeister Thomas Alber vor, um Misstöne einzudämmen. Für seine Abwahl fehle der sachliche Grund.

In der Diskussion um eine mögliche Abwahl des parteilosen Bürgermeisters Thomas Alber hat der Vorstand der SPD bestätigt, dass es dafür „keinen sachlichen Grund“ gebe. Um die dennoch vorhandenen Misstöne in der Stadtpolitik einzudämmen, schlagen die Sozialdemokraten ein Mediationsverfahren vor.

Damit solle sichergestellt werden, dass die Zusammenarbeit zwischen Parlament, Magistrat und Bürgermeister sich bis zum Ende seiner Amtszeit im Frühjahr 2019 nachhaltig verbessert, heißt es in einer Mitteilung von Thomas Kraft, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Nachdem Alber wegen vermeintlich fehlender Rückendeckung im Stadtparlament eine vorgezogene Neuwahl 2017 angeregt, diese Idee aber wieder zurückgezogen hatte, finden die Wahlen nun im Herbst 2018 statt. Dank des Mediationsverfahrens, hofft die SPD-Fraktion, habe ein Nachfolger „die nötige Zeit, sich zum einen mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen, und zum anderen die handelnden Personen unserer Stadt an einen Tisch zu holen“.

Eine Abwahl, so Kraft, würde zusätzliche Kosten für die Kommune bedeuten, in Form von Gehältern zweier Bürgermeister. 

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