Bei einer Stichwahl entscheidet sich, wer als Bürgermeister ins Friedberger Rathaus einziehen darf.
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Bei einer Stichwahl entscheidet sich, wer als Bürgermeister ins Friedberger Rathaus einziehen darf.

Bürgermeister-Wahl in Friedberg

Spannende Stichwahl in Friedberg

  • Andreas Groth
    vonAndreas Groth
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Obwohl der SPD-Kandidat Klaus-Dieter Rack bei der Bürgermeisterwahl in Friedberg (Wetterau) deutlich hinter seinem Konkurrenten Dirk Antkowiak (CDU) liegt, hofft er weiter auf Sieg.

Bürgermeisterkandidat Klaus-Dieter Rack (SPD), der bei der Direktwahl am 3. September die zweitmeisten Stimmen erhalten hat, ist zuversichtlich, dass er den deutlichen Rückstand auf Dirk Antkowiak (CDU) in der Stichwahl am Sonntag aufholen kann. Der 63 Jahre alte Rack erreichte im ersten Wahlgang 24,7 Prozent der Wählerstimmen. Für Antkowiak, der in der Kreisstadt seit April Erster Stadtrat ist, stimmten 44,8 Prozent. 1829 Stimmen lag der CDU-Politiker vor Rack. Insgesamt waren fünf Kandidaten angetreten.

Rack hofft auf die Stimmen der drei ausgeschiedenen Bewerber, die insgesamt etwas mehr als 30 Prozent auf sich vereinigten. Nur schwer vorauszusagen ist das Resultat auch deshalb, weil aufgrund der Bundestagswahl mit einer ungleich höheren Wahlbeteiligung zu rechnen ist. Anfang September lag sie bei 43,2 Prozent. Der 51-jährige Antkowiak äußert sich dementsprechend vorsichtig: „Man kann sich nicht sicher sein.“ Am Samstagvormittag werden Rack, der auch Ortsvorsteher im Stadtteil Dorheim ist, und Antkowiak an der Kaiserstraße nochmal um Wähler werben.

Bei der Wahl geht es darum, einen Nachfolger für Bürgermeister Michael Keller (SPD) zu bestimmen. Der 67-Jährige hat das Amt seit 2006 inne und war aus Altersgründen nicht wieder angetreten.

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