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In der Solar-Liga

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Karben steht auf Platz elf in Hessen

Die Karbener Grünen haben nun in Eigenregie die Stadt Karben für die Solarbundesliga angemeldet, nachdem sie in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung mit ihrem Antrag gescheitert waren, der Magistrat solle das tun. Die regierende Koalition aus CDU, FW und FDP wollte nicht in dieser Liga spielen.

In der hessischen Landeswertung stehe Karben auf Platz elf, noch vor Städten wie Baunatal, Griesheim, Bad Hersfeld oder Niedernhausen, teilt der Grünen-Stadtverordnete Andreas Haufert mit. In der bundesweiten Wertung der mittelgroßen Städte stehe Karben auf Platz 35. In der Wertung aller teilnehmenden 1789 Kommunen sämtlicher Größenklassen liege Karben mit Platz 650 im Mittelfeld.

Die Stadt können aber noch mehr tun, um die Solarenergie zu fördern, meint Haufert. CDU, FW und FDP konzentrierten sich auf die Installation von Photovoltaik auf städtischen Gebäuden. Die mache aber gerade mal zehn Prozent der in Karben installierten Anlagen aus. Versuche, die Bürger der Stadt zu Investitionen zu bewegen, habe es bisher nicht gegeben. Auf die angekündigte Bürgerbeteiligung warte man schon seit Anfang des Jahres.

Die Koalition hatte die Teilnahme an der Solarbundesliga mit der Begründung verweigert, Solarzellen seien die teuerste Form der Energiegewinnung. Die Liga sei ein „Webportal der Solarwirtschaft“, so Oliver Feyl (FDP). Die Koalition habe Karben mehr zu bieten als nur Solarenergie, sagt Feyl und verweist auf die gerade entstehende Biogasanlage. (ieb.)

www.solarbundesliga.de

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