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Behält die Amtskette: Thomas Stöhr (CDU) bleibt Bürgermeister in Bad Vilbel.
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Behält die Amtskette: Thomas Stöhr (CDU) bleibt Bürgermeister in Bad Vilbel.

Bad Vilbel

CDU schwelgt in Harmonie

  • Martin Brust
    VonMartin Brust
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Die Mitgliederversammlung der Vilbeler Christdemokraten verabschiedet ihre Kommunalwahlliste mit sehr großer Mehrheit. An der Spitze steht Bürgermeister Thomas Stöhr.

Die Kurstadt-CDU ist rundherum zufrieden mit sich selbst. Das demonstrierte die Mitgliederversammlung am Donnerstagabend. Zufriedenheit drückt das Abstimmungsergebnis über die Kommunalwahlliste ebenso aus wie die Rede von Bürgermeister Thomas Stöhr und die Reaktionen der erschienenen Mitglieder darauf.

„Welche Stadt in der Wetterau hat eine Nord-Süd-Umfahrung und eine von Ost nach West?“, fragte Stöhr zum Auftakt seiner Rede. Keine andere Kommune im Kreis habe sich so sehr um wichtige Infrastrukturprojekte gekümmert und biete so viel für Familien, Kultur und den Sport wie Bad Vilbel, lobte der Bürgermeister sich selbst, seinen Magistrat und die Verwaltung. Die Mitgliederversammlung war voll auf seiner Seite, spendete Zwischenapplaus für die pünktliche Wiedereröffnung der Friedberger Straße oder bei Erwähnung der vier vorhandenen Kunstrasenplätze in der Stadt. „Mich fragen immer wieder andere Bürgermeister vor dem Bau ihres ersten Platzes nach unserer Erfahrungen“, so Stöhr.

Rückblicke nahmen den größten Teil seiner Rede ein, viel kürzer ging Stöhr auf die Herausforderungen der Zukunft ein. Der Kampf um solide Finanzen, die neue Innenstadt, der Quellenpark und der Abschluss der Nidda-Renaturierung waren hier die wichtigsten Stichworte. „Ich weiß, dass uns in Umfragen der bundespolitische Gegenwind ins Gesicht bläst“, so Stöhr mit Blick auf die Kommunalwahl. Die Bad Vilbeler CDU habe damit aber Erfahrung. Bei der Vorstellung der Kandidatenliste am vergangenen Montag hatten Stöhr und CDU-Chef Tobias Utter ein Ergebnis wie bei der letzten Kommunal- oder Bürgermeisterwahl als Ziel für den 27. März 2011 ausgegeben. Auch das zeigt, wie selbstbewusst die Union ins Rennen geht – denn damit ist ein Stimmenanteil knapp unterhalb von 60 Prozent gemeint.

Selbstbewusstsein demonstrierte Stöhr auch im Umgang mit der Opposition. Die war dem Bürgermeister in seiner Rede nämlich nur wenige Worte wert. Und dabei ging es weniger gegen die SPD, als gegen die Grünen. Auch hier spiegelte sich also die aktuelle bundespolitische Situation bei der politischen Auseinandersetzung im beschaulichen Bad Vilbel.

Ohne jede Kritik wurde schließlich die vom Vorstand vorgeschlagene Kommunalwahlliste abgenickt. Strittige Punkte seien wohl im Vorfeld ausgeräumt worden, sagte der Landtagsabgeordnete Tobias Utter der FR. 43 der ersten 45 Kandidaten auf der Liste wurden mit mehr als 79 von 84 gültigen Stimmen gewählt. 29 der ersten 45 Kandidaten erhielten sogar 80 oder mehr Stimmen.

Mit lediglich 61 Stimmen erzielte Peter Gellings vom Heilsberg ein im Vergleich dazu miserables Ergebnis. Aber auch er hatte damit noch rund 50 Prozent mehr Unterstützer als er benötigt hätte – und lies sich vom Ergebnis der Abstimmung offensichtlich auch nicht die gute Laune verderben.

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