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Gronau 08.04.2015 Verlegung schnelles Internet in der BarckhausstraßeThema: Internet, Breitband, BreitbandausbauTagessatzcopyright: Monika Müller
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Gronau 08.04.2015 Verlegung schnelles Internet in der BarckhausstraßeThema: Internet, Breitband, BreitbandausbauTagessatzcopyright: Monika Müller

Wetterau

Schnelles Internet

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Breitbandausbau für 118 000 Haushalte geht voran. 2017 sollen 220 Kilometer Glasfaserleitung verlegt werden.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der Kreis und die Telekom die Pläne für den weiteren Breitbandausbau in der Wetterau vorgestellt. Nachdem das Telekommunikationsunternehmen erst den Ausbau in den ländlichen Gebieten der Wetterau nicht übernehmen wollte und sich eigens dafür die Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (Bigo) gegründet hatte, hatte die Telekom im September eine Kehrtwende gemacht.

Nun sollen im Jahr 2017 118 000 Haushalte im Kreis über schnelles Internet verfügen können, heißt es. Dafür werden mehr als 220 Kilometer Glasfaserleitung verlegt und rund 180 neue Multifunktionsgehäuse aufgebaut. Das neue Netz soll das gleichzeitige Telefonieren, Surfen und Fernsehen möglich machen.

Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70 000 Euro pro Kilometer.

Die Kupferleitung, die vom Multifunktionsgerät zum Kunden führt, wird mit einer neuen Technik schneller: Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von derzeit 10 auf bis zu 40 MBit/s.

Landrat Joachim Arnold (SPD) sagt, die Wetterau werde im ländlichen wie im städtischen Siedlungsraum attraktiver. Laut Kreissprecher Michael Elsaß ist die Wetterau nach diesem Ausbau zu 98,9 Prozent versorgt mit schnellem Internet. Dort, wo es nicht möglich sei, Glasfaserkabel zu verlegen, müssten dann andere Techniken – etwa Funk – zum Einsatz kommen.

Der Wölfersheimer Bürgermeister Rouven Kötter (SPD), der auch Bigo-Gesellschafter ist, betonte, es sei nötig gewesen, die Bigo zu gründen. „Wetterau und Vogelsberg wurden von den privaten Unternehmen beim Breitbandausbau zunächst im Stich gelassen. Also mussten die Kommunen das selbst in die Hand nehmen.“ Die Bigo habe ein gutes Verhandlungsergebnis erzielt.

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