Friedberg

Sanierung der Burgmauer

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Land setzt Arbeiten ab Dienstag fort. Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2018.

Die Sanierung der Mauer an der historischen Burganlage der Kreisstadt geht weiter. Das teilte der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen mit; die Burgmauer ist im Besitz des Landes.

Ab Dienstag, 10. Januar, bis zum 28. Februar werden die Arbeiter Wildwuchs am Mauerwerk zurückschneiden oder entfernen. Im Anschluss sollen die Mauern auf Alterungs- und Erosionsschäden sowie weitere Schadstellen untersucht werden. Um die Mauer auch an den Stellen untersuchen zu können, die für Menschen schwer zugänglich sind, setzt der Landesbetrieb Kameradrohnen ein. Der erste Teil wurde Ende 2016 abgeschlossen.

Voraussichtlich ab 2018 soll dann der zweite Teil der Burgmauern einschließlich der Bauwerke instand gesetzt werden. Im Fokus stehen unter anderem die südlichen Mauern im Bereich des Hirschgrabens, die westlichen und südlichen Mauern entlang der Gießener Straße sowie das Mauerwerk der nördlichen Burgzufahrt.

Zu der mittelalterlichen Burganlage gehört auch der Adolfsturm, das Wahrzeichen der Kreisstadt. Als Bergfried (Wehrturm) wurde er Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. Der Burggarten wurde vor sechs Jahren gründlich saniert. Er ist ganztägig geöffnet, bleibt jedoch bei Schnee und Eis geschlossen.

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