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Wetterau

Rundumhilfe bei der Jobsuche

Für ein Projekt, das sich an besonders benachteiligte junge Menschen richtet, hat der Wetteraukreis jetzt Mitstreiter vorgestellt.

Von Stefanie Sperling

Der Europäische Sozialfonds hatte dem Kreis im vergangenen Sommer 128000 Euro zugesagt: „Nicht für irgendeine Form der Jugendarbeit, sondern ganz konkret Hilfe für jene, die durch das soziale und schulische Netz gefallen sind und erhöhten Hilfebedarf bei der Integration in die Gesellschaft, bei Ausbildungsplatz- oder Jobsuche haben“, erläuterten Christine Volk und Charlotte Grell von der Fachstelle Jugendarbeit des Kreises gegenüber der Presse. „Um 6000 Euro haben wir den Betrag sogar noch aufstocken können“, freuen sie sich. „Damit haben wir genügend Geld, um 14 Jugendlichen in der Region eine Chance zu geben.“

Für die Umsetzung des Projekts, das bis zum Sommer 2011, wurden unter acht Bewerbern die Anlaufstelle „Jobfirst“ in Altenstadt-Höchst sowie die Jugendwerkstatt auf dem Büdinger Herrnhaag ausgewählt. Und die vom Frankfurter Träger Faprik finanzierte Jobfirst-Agentur hat sich unter dem Projektnamen „Let’s go“ Unterstützung von den Profis des Berufsbildungswerks (BBW Südhessen) in Karben geholt.

„Zwei Jugendliche haben wir inzwischen an den Start gebracht“, ist Alexander Mebs von der Jugendwerkstatt Herrnhaag froh über die ersten Erfolge. „Zwei bis drei Kandidaten haben sich auch bei uns bereits für das Projekt interessiert“, sagt Jobfirst-Mitarbeiter Bodo Sporleder. Neun Jugendliche, sieben in Büdingen, zwei in Altenstadt, können noch unterstützt werden.

Das Angebot richtet sich laut Mebs an junge Menschen im Alter zwischen 17 und 27 Jahren, die besonderen Bedarf an Sprachförderung oder einen Migrationshintergrund haben. Außerdem an jene, die eigentlich noch schulpflichtig wären, bei denen jedoch die Schulpflicht „ruht“. In erster Linie aber gilt das Angebot Jugendlichen, die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen abgebrochen haben sowie Abgängern von Förderschulen ohne Ausbildungsplatz oder passende Förderperspektive.

Die Jugendwerkstatt Herrnhaag bietet professionelle handwerkliche Anleitung, Berufsorientierung und sozialpädagogische Betreuung. Zudem Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem Praktikum oder bei Behördengängen, allgemeinbildenden Unterricht und Unterstützung bei der Wohnungssuche.

Ähnliche Angebote macht die Anlaufstelle Jobfirst in der Villa Höchst jungen Frauen und Männern. Beim Karbener BBW können sie sich unter rund 30 Ausbildungsberufen umsehen und für eine passende Perspektive entscheiden.

Das Berufsbildungswerk ist spezialisiert auf die Ausbildung und Förderung junger Menschen mit besonderem Förderbedarf. Die Mitarbeiter helfen bei der Berufsorientierung und Erstausbildung bis hin zur Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis.

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