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Rosenmuseum soll schließen

Bad Nauheim Bürger-Bündnis will sparen

Die Grünanlagen, das Eisstadion, die Sportstätten, die Stadtbusse und das Rosenmuseum stehen auf der Sparliste des Bürger-Bündnisses Bad Nauheim (3B). Fraktion und Vorstand von 3B haben in ihrer Haushaltsklausur bei diesen fünf Positionen die besten Sparmöglichkeiten ausgemacht.

Am härtesten soll es nach dem Willen von 3B das Rosenmuseum in Steinfurth treffen. Es soll von November bis März komplett schließen – aber nur vorübergehend. Denn mittelfristig soll ein einziges Museum in Bad Nauheim aufgebaut und dort dann das Rosenmuseum integriert werden. Mit dem Verkauf der Liegenschaft könnten Schulden abgebaut werden, so 3B.

Das Museum sei so teuer wie die Hälfte aller städtischen Kulturveranstaltungen zusammen, völlig überdimensioniert und „das teuerste Café, das sich die Stadt leistet“. Jeder Besucher werde mit über 17 Euro bezuschusst. Werbung für die Steinfurther Rose werde „hervorragend von den ortsansässigen Rosenbauern geleistet“.

Auch an den Geldbeutel der sporttreibenden und eislaufenden Bürger will 3B. Besucher des Eisstadions sollten an dessen Sanierung beteiligt werden, indem die Eintrittspreise um 50 Prozent auf sechs Euro erhöht werden. Bei Eishockeyspielen soll eine Sonderabgabe zur Sanierung in Höhe von zwei Euro verlangt und zudem eine Nutzung der Halle in der Sommerzeit geprüft werden. Außerdem fordert 3B von der Verwaltung ein Konzept für die Beteiligung des Erwachsenensports an den Betriebskosten der städtischen Sportstätten, für die rund 1,7 Millionen Euro im Jahr ausgegeben würden.

Schließlich könne man bei den städtischen Grünanlagen sofort zehn Prozent sparen, „ohne großen Verlust an der Optik“, glaubt 3B. Konkreter wird das Bürger-Bündnis aber nicht. Ebensowenig wie bei der Frage, wo genau das Liniennetz der Stadtbusse ausgedünnt werden solle. 3B kritisiert, dass dieses sehr schlecht ausgelastet sei und teils auch vom RMV bedient werde. Für frequenzarme Zeiten schlägt 3B eine Minicar-Linie vor. (ust.)

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