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Rosbach

Giftausleger ertappt

Die Polizei fasst einen Verdächtigen, der gefährliche Fleischköder für Hunde ausgelegt haben soll.

Mehrere Fleischbällchen mit Gift waren im Frühling auf Feldern zwischen Rosbach und Rodheim ausgelegt worden. Vermutlich ist der Täter gefunden: Die Polizei ermittelt zurzeit gegen einen 66-jährigen Rosbacher wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Am 24. März meldeten Spaziergänger, sie hätten den Rentner beim Auslegen giftiger Köder beobachtet. Eine Zeugin sammelte die Fleischbällchen und gab sie der Polizeiwache. Dort stellte sich heraus, dass das Fleisch mit Gift versetzt worden war. Zunächst schien es, als hätte kein Tier von den Ködern gefressen. Doch im Mai meldete sich eine Hundebesitzerin. Ihr Vierbeiner hatte wohl Giftköder erwischt, wurde schwer verletzt und überlebte nur mit Hilfe von Medikamenten.

Nach vielen Zeugenaussagen und Polizeinachforschungen fällt der Verdacht auf den 66-Jährigen. Er wird weiter verhört, hat aber schon zugegeben, die Köder ausgelegt zu haben – angeblich gegen Wühlmäuse. Die Polizei Friedberg sucht weitere Geschädigte oder Zeugen, die zur Klärung beitragen können. Wahrscheinlich wurden die Köder seit März auf freier Wildbahn vor Rodheim ausgelegt. Hinweise sind möglich unter der Telefonnummer 06031/6010.

Die Polizei erinnert daran, dass Giftköder nicht erlaubt sind und auch Kinder oder Wildtiere gefährden. Die Polizei in Friedberg rät Hundebesitzern zur Vorsicht und zu einer Anzeige, wenn sie Täter ermitteln soll. (hp.)

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