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Rosbach

Beschwerden über Kinderlärm in Rosbach

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Einen Teil der Spielplatzerweiterung an der Brüder-Grimm-Straße muss die Stadt nach Anwohnerbeschwerden zurücknehmen.

Eigentlich wollte die Stadt Rosbach den Spielplatz an der Brüder-Grimm-Straße großzügig erweitern. Nämlich um das gesamte Außengelände der ehemaligen Kita „Brüder Grimm“ samt Spielgeräten. Deswegen hatte der städtische Bauhof bereits im Januar den Zaun zum nebenliegenden Spielplatz abgebaut. Doch nun musste die Stadt zurückrudern, ein Teil des Geländes ist wieder eingezäunt.

Hintergrund ist das Ruhebedürfnis von Anwohnern. Die hatten sich beschwert, dass sie den Kinderlärm jetzt nicht mehr nur wochentags bis 17 Uhr zu ertragen hätten wie zur Zeit des Kitabetriebs, sondern auch in den Abendstunden und an den Wochenenden. Sie verwiesen auf den Bebauungsplan, der für einen Teil des ehemaligen Kitageländes Wohnbebauung vorsehe. Die Nutzung dieser Teilfläche für den „Gemeinbedarf“ sei damit unzulässig.

„Wir hatten leider übersehen, dass ein Teil dieser Fläche im Bebauungsplan nicht als Kinderspielplatz ausgewiesen ist“, sagt Bürgermeister Steffen Maar (parteilos). Die Verwaltung habe zwar versucht, einen Kompromiss mit den Anwohnern zu finden. Doch ohne Erfolg. „Als öffentlich-rechtlicher Träger halten wir uns natürlich an die Vorgaben“, so Maar. Trotzdem werde man prüfen, ob nicht auch diese Fläche als Spielplatz genutzt werden darf. Außerdem stehe ohnehin „eine Überplanung“ des Geländes an der Brüder-Grimm-Straße an. Denn auf dem ehemalige Kitagelände sollen bezahlbare Wohnungen oder gar ein Mehrgenerationenhaus mit „öffentlichen Bedarfsflächen“ entstehen. Das Parlament wird sich damit beschäftigen.

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