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Riesentrubel in der Innenstadt

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Bad Vilbel Herbstfest mit Sonntagsverkauf

Allein in Sachen Mode ist das Angebot breit: von der Ritterrüstung über Dirndl und Lederhose bis hin zur peruanischen Alpaka-Strickjacke. Dazu werden allerlei Leckereien aufgefahren sowie Spiel und Spaß für Kinder, außerdem ein amerikanischer Truck und ein Schlagersternchen. Das Herbstfest steht wieder an: Am Sonntag, 25. September, haben die Geschäfte in der Innenstadt und im Brunnen Center in Dortelweil geöffnet, von 12 bis 18 Uhr kann dort geschaut, geshoppt und gespeist werden, alles in jahreszeitgemäßem Dekor aus Kürbissen, Blumen und Strohballen. Im Haus der Begegnung gibt es in Kooperation mit dem Gewerbering von 11 bis 18 Uhr einen Markt für Kunst und Kunsthandwerk, das Porta Möbelhaus veranstaltet eine Oktoberfestgaudi.

„Bei schönem Wetter rechnen wir mit einer vollen Innenstadt“, sagt Gaetano Oehmichen, Geschäftsführer des Bad Vilbeler Stadtmarketings. Wer dann im mehr oder weniger großen Trubel auf der Frankfurter Straße bis zum Alten Rathaus bummelt, trifft dort auf „ein paar Damen und Herren in Ritterrüstungen und mittelalterlichen Gewändern, die zeigen, wie man früher gelebt hat“, kündigt Michael Meyer, Sprecher des Gewerberings, eine Aktion des Mittelaltervereins „Burgluit“ an. Nebenan im Haus der Begegnung können sich Kunsthandwerkliebhaber an 20 Ständen mit Pappmaché-Puppen, handgemachter Seife, Glasperlen oder Filzhüten eindecken, auf dem Stadtschulhof lassen sich Autos und lebende Tiere begucken.

Freigetränk für Trachtenträger

Als „Supersache“ und „Riesending“, das bereits im vorigen Jahr für „Riesenstimmung“ gesorgt habe, bewirbt Rüdiger Engelhardt vom Vorstand der Werbegemeinschaft Brunnen Center den US-Sattelschlepper, der auf den Dortelweiler Platz rollen wird – mit Marktschreier, Hot-Dog-Stand und Bullriding. Um 14, 15.30 und 16.30 Uhr führt das „Theater con Cuore“ das eigens für das Brunnen Center geschriebene Stück „Ein Frosch namens Isidur“ auf.

Bei Porta Möbel geht es derweil bayerisch zu: mit Weißwurst, Schlagersängerin Lena-Marie Engel und den „Skandaltrachten“ einer Gießener Firma. „Und wer selbst in Tracht kommt, kriegt ein Freigetränk“, sagt Verwaltungsleiter Bruno Kreutzwald. (myk.)

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