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Nur wenige Menschen verschlug es am Sonntagnachmittag zur Dortelweiler Kerb.
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Nur wenige Menschen verschlug es am Sonntagnachmittag zur Dortelweiler Kerb.

Bad Vilbel

Regen hält etliche Besucher ab

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Die Wahl der Miss Wetterau, die parallel zum verkaufsoffenen Sonntag stattfindet, findet viel Anklang. Im Gegensatz zum gut gefüllten Brunnencenter herrscht auf der Kerb auf dem Dortelweiler Platz aufgrund des Wetters kaum Andrang.

Die Haarfarbe blond dominiert, ebenso die Langhaarfrisur. Die jungen Frauen, die am Sonntag über den Laufsteg im Brunnencenter Dortelweil gehen, präsentieren Mode von ortsansässigen Bekleidungsläden. Die Zuschauer applaudieren, die etwa 60 Stühle sind bis auf den letzten Platz besetzt. Auch rundherum stehen Besucher.

Die Modenschau gehört zum Programm der Wahl zur Miss Wetterau, die parallel zum verkaufsoffenen Sonntag stattfindet. 16 Kandidatinnen sind dabei, nicht alle aus der Wetterau. „So nah wie möglich“ sollten sie an der Region wohnen, sagt William Balser von der Agentur Euromodel, die die Wetterauer Miss-Wahl zum zweiten Mal organisiert. In Hessen müssten sie aber wohnen, das sei Bedingung. Eine Kandidatin komme beispielsweise aus Kassel.

Diebstähle bei Rummel

Nicht alle sind von dem Rummel im Brunnencenter begeistert. Silke Mahatzky, Inhaberin der Buchhandlung „Lesezeit“, sagt: „Grundsätzlich sind die verkaufsoffenen Sonntage für uns nicht so umsatzstark.“ Wenn im Brunnencenter eine Veranstaltung wie die Modenschau sei, laufe der Verkauf zwar besser. Allerdings werde dann auch gestohlen, was sonst nicht der Fall sei.

Ganz anders sieht das Michael Fröhlich, Store Manager im Bekleidungsunternehmen Charles Vögele. Vier der Miss-Kandidatinnen haben seine Mitarbeiterinnen eingekleidet. Zwar schlage sich die Teilnahme an der Modenschau nicht unmittelbar im Umsatz nieder. Das sei aber auch nicht das Ziel. „Es kommen mehr Leute. Mit der Frequenz fängt es an; ob die Kunden dann kaufen, ist etwas anderes.“

Unterdessen macht ein Dortelweiler Kerbbursch ein Selfie mit zwei der Kandidatinnen. Im Gegensatz zum gut gefüllten Brunnencenter herrscht auf der Kerb auf dem Dortelweiler Platz gegen 15 Uhr kaum Andrang. Die Sitze am Kettenkarussell drehen sich überwiegend leer im Wind, auch die zur Schau gestellten Oldtimer haben wenige Betrachter.

Das regnerische Wetter trägt auch in der Wasserburg dazu bei, dass dort die Bierzeltgarnituren beim Weinfest des Lions Clubs Bad Vilbel Wasserburg nur spärlich besetzt sind. Ganz anders als am Samstag. „Gestern hat hier in die Burg keine Maus mehr reingepasst“, sagt Lions-Pressesprecher Dominik Kuhn. Er geht davon aus, dass der Club wieder über 15 000 Euro für einen guten Zweck wird spenden könne. Wohin das Geld genau geht, wollen die Mitglieder in den kommenden Wochen entscheiden.

In der Frankfurter Straße sind beim verkaufsoffenen Sonntag gegen 13.30 Uhr vereinzelte Regenschirme zu sehen. Ab 16 Uhr etwa füllen sich die Bürgersteige und die Menschen hält das trübe Wetter nicht davon ab, sich draußen vor Cafés niederzulassen. Um 17.30 Uhr steht auch die neue Miss Wetterau fest: Es ist Dominika Starostik aus Darmstadt.

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