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Provision für Vermittler

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Von: Andreas Groth

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Das Quellenparksgeschäft mit der Berliner Unternehmensgruppe CESA geht nun in die parlamentarischen Gremien. Die Opposition hofft auf nähere Informationen.

Der Verkauf von 50 000 Quadratmetern im Baugebiet Quellenpark wird morgen den Haupt- und Finanzausschuss in Bad Vilbel beschäftigen. Stadtrat Klaus Minkel (CDU) hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Fläche für rund 15 Millionen Euro an die Berliner Unternehmensgruppe CESA verkauft werden soll. Die Stadt erhält einen fünfstelligen Betrag als Anzahlung. Weitere 38 000 Quadratmeter für rund zwölf Millionen Euro reserviert sie für CESA bis zum 15. Dezember 2019. Zur Nutzung hieß es bislang nur, es sei eine „hochwertige gewerbliche Bebauung“ geplant.

Vermittelt wurde das Geschäft vom Bad Homburger Unternehmer Jörg-Peter Schultheis, der noch 2016 im Quellenpark westlich der Bahnlinie und östlich der B3 „Europas größtes Innovationszentrum und einen Campus für Start-up-Unternehmen“ schaffen wollte. Schultheis bekommt für die Vermittlung eine Provision. Zur Höhe wollen sich bislang weder er selbst noch Minkel äußern.

Die Oppostion erhofft sich darüber im Ausschuss nähere Informationen. Inwieweit der Verkauf öffentlich behandelt wird, konnte ein Stadtsprecher gestern nicht sagen.

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