Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wetterau

Prominente Unterstützung aus Wiesbaden

Schäfer-Gümbel wirbt um Unterstützung für die Antifaschistische Bildungsinitiative. Die Antifabi setze „gerade jetzt eindeutige und klare Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenhass“.

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich als aktiver Unterstützer der „Antifaschistischen Bildungsinitiative“ (Antifabi) mit Sitz in Friedberg zu erkennen gegeben. Auf seiner Facebook-Seite wirbt Schäfer-Gümbel seit vergangenen Freitag um Unterstützung für den gemeinnützigen Verein mit Sitz in Friedberg. Die Antifabi setze „gerade jetzt eindeutige und klare Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenhass“. Die jüngsten Ereignisse zeigten, wie wichtig politische Aufklärung und Veranstaltungen seien, wie sie von der Wetterauer Bildungsinitiative angeboten würden, äußerte Schäfer-Gümbel in einer Mitteilung.

Im vergangenen Jahr war die Initiative mit dem Sozialpreis des Wetteraukreises ausgezeichnet worden. Der Bildungsverein, dem inzwischen rund 200 Mitglieder angehören, setzt sich seit etlichen Jahren für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierung ein und tritt rechtsextremen Tendenzen und Fremdenhass entschlossen entgegen.

Am Donnerstagabend waren Aktivisten der Antifabi in Büdingen unterwegs, um gegen eine Podiumsdiskussion aus Anlass der bevorstehenden Bürgermeisterwahl zu protestieren, an der auch der NPD-Bewerber Daniel Lachmann teilnehmen durfte.

Die Veranstaltung sei mit etwa 45 Besuchern „schwach besucht“ gewesen, berichtete Andreas Balser, der 1. Vorsitzende der Antifabi. Die Initiative habe ein Flugblatt unter dem Motto „Kein Podium für die NPD“ an Besucher der Veranstaltung verteilt. Aus Protest gegen die Teilnahme des rechtsextremen Bewerbers hatten die Bürgermeisterkandidaten Erich Spamer (FW), Benjamin Harris (CDU) und Udo Stern (parteilos) ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt. Es sei seit Jahren bei den demokratischen Parteien in der Wetterau „Konsens, dass keine gemeinsamen Veranstaltungen mit Vertretern rechtsradikaler und verfassungsfeindlicher Gruppen durchgeführt werden“. Rassistische Ideologien und menschenverachtende Einstellungen seien „nicht tolerierbar und keine Grundlage für eine Diskussion“, so Balser.

Informationen über die Arbeit und Veranstaltungen der Antifabi gibt es im Internet unter antifabi.eu. (jjo)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare